Johannes Heimrath
Die
Post-Kollaps-
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2012 333 Seiten
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Audio 2012 - 22 min dlf mit Heimrath scorpio-verlag DiePostKollapsGesellschaft.html lesen.oya-online.de/texte/1693-die-post-kollaps-gesellschaft-buchbesprechung.html taz.de/Post-Kollaps-Gesellschaft/!5074417 youtube.com/watch?v=wWtCNGAr-1s sein.de/die-post-kollaps-gesellschaft
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INHALT
I. Weshalb der Kollaps unausweichlich ist
II. Die drei Szenarien unserer Zukunft
III. Was wir heute schon für die Zeit »DANACH« lernen können
ABGESANG: Wir kreieren den Geist der Zeit (266-278)
Angaben aus der Verlagsmeldung
Die Welt befindet sich in einer Krise, die massive Umwälzungen mit sich bringt. Johannes Heimrath entwirft ein plastisches Bild davon, wie die Gesellschaft nach dem Zusammenbruch aussehen könnte: Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung, grüne Energien und eine freiwillige Konsumbeschränkung sind die Eckpfeiler dieses Modells, das von Pionieren in aller Welt bereits vorgelebt ird. Eine kraftvolle Vision, die Mut macht, an der neuen Epoche nach dem Ende der industriellen Globalkultur mitzuwirken. Aktuelle Studien zu praktisch allen Lebensbereichen legen den Schluss nahe, dass ein Kollaps der gegenwärtigen Zivilisation nicht mehr aufzuhalten ist. Doch im Niedergang der alten Systeme liegt auch eine ungeheure Chance – für einen gründlichen Neubeginn und eine neue Weltordnung. Johannes Heimrath beleuchtet die wesentlichen Bereiche sozialer, ökonomischer, technischer und kultureller Veränderung. Die Post-Kollaps-Welt wird in vielen Bereichen radikal anders sein als die Welt, die wir heute kennen.
Es wird eine Welt sein, in der Communitys eine zentrale Bedeutung
bekommen, in der Ressourcen respektvoll genutzt werden und in der die
Weichen für eine zukunftsfähigere
Lesebericht Postkollaps Von Marko Ferst Zeichensetzung leicht geändert umweltdebatte.de/johannes-heimrath-2013.htm und Neues Deutschland, 19.8.2013
Man merkt dem Buch von Johannes Heimrath an – es kommt aus einer anderen geistigen Erfahrungswelt. Mehrere Jahrzehnte wahlverwandtschaftliche Großfamilie fließen ein. Heimrath gibt die kultur-kreative Zeitschrift <Oya> heraus, die über Ökodörfer, sozial-ökologische Bewegung u.a. berichtet. Zuletzt heimisch geworden in der Alternativkommune in Jasedow nahe Usedom, stellt er die Frage nach einer enkel-tauglichen Lebensweise.... - die mit dem herrschenden Wettrennen um wirtschaftliches Wachstum keinesfalls zu erreichen sein dürfte. Wenn man bedenkt, der globale Ausstoß an Kohlendioxid erhöhte sich seit 1990 um nahezu 50 Prozent auf 34 Mrd. Tonnen im Jahr, dann dürfte klar sein, wir befinden uns unwiderruflich auf einem Weg zu einer Treibhauszeit mit 4 bis 6 Grad globaler Temperaturerhöhung, bei nur schwer kalkulierbaren Folgen für das Wettergeschehen und die Ökosphäre in den einzelnen Weltgegenden. Heimrath geht von der These aus, ohne einen Kollaps des westlichen Macht- und Ausbeutungssystems, des dominierenden westlichen Zivilisationssystems, wird es keinen fundamentalen ökologisch-nachhaltigen Neuanfang geben. Zu sehr hängen die Menschen in den reichen Ländern an den Segnungen der Konsumgesellschaft - und China, Brasilien und andere aufstrebende Nationen wollen aufschließen. Dabei ist er sich bewußt, die Wahrscheinlichkeit für eine kulturell-gesellschaftliche Alternative ist nur äußerst gering zu veranschlagen, Auswege können kaum in antiquierten -ismen gefunden werden. Das Parteiensystem ist so von den innergesellschaftlichen Kämpfen absorbiert, teils machtlos, teils mit korrupten Strukturen durchsetzt, dass es als transformierende Kraft auszufallen scheint. Ihm ist wichtig, auch der Gleichheit und Brüderlichkeit im Ruf der französischen Revolution die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Er wirbt für eine Gesellschaftsform, des Gemeinsamen, des Füreinanders, der Achtung und des Respekts nicht nur der Menschen untereinander, sondern auch gegenüber der Tier- und Pflanzenwelt und fasst diese Weltsicht unter dem Begriff <Commonie> zusammen. Sie gründet auch auf einer anderen Erfahrungswelt gegenüber dem Eigentum und favorisiert die Gemeingüter, will Empathie als wichtigstes Bildungsziel sehen. Als wahrscheinlichstes Szenario im ökologischen Untergang sieht er jedoch, es bilden sich kleine militärisch abgeschirmte Inseln für die reichen Eliten - der Rest wird sich selbst überlassen. Denkbar wäre auch, es bleiben staatliche Strukturen erhalten und es findet ein endloses Siechtum bei Minimalkonsum statt. Das in den kommenden Klimakatarakten die Finanzmärkte implodieren werden und dabei große Teile der Realwirtschaft unter sich begraben, ist recht wahrscheinlich. Heimrath zieht auch Jared Diamonds Buch <Kollaps> heran, der einen Rückfall in einen vor-zivilisatorischen Zustand für möglich hält. Die Radhacke könnte wichtiger werden, als die neueste Computertechnik. Wikipedia Katarakt Trübung des Auges # |
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DLF 2013 Weniger besitzen, glücklicher leben Johannes Heimrath: „Die Post-Kollaps-Gesellschaft“, Scorpio Verlag, 336 Seiten Von Ursula Rütten # deutschlandfunkkultur.de/weniger-besitzen-gluecklicher-leben-100.html
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