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Seine
Autobiographie ist die Geschichte fast unseres ganzen Jahrhunderts:
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Robert
Jungk, Querdenker, Friedenskämpfer und Zukunftsforscher, hat es hellwach
durchlebt und kritisch begleitet.
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Mit bemerkenswert leichter Hand schreibt
er Persönliches und Politisches nieder, gleichermaßen analysierend und
erzählend.
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Sein
Weg führte ihn von der Flucht aus Deutschland 1933 über Paris und Prag ins
Exil nach Zürich.
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Nach Kriegsende war er als Korrespondent im zerstörten
Deutschland, später in den USA, wo ihn das Erlebnis eines
Atombombenversuchs in Nevada und Gespräche mit den Opfern von Hiroshima zum
Kämpfer gegen zerstörerische Technik werden ließen.
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Seit
den sechziger Jahren ist er bekannt für sein Engagement gegen Systeme,
Strukturen und Techniken, die das Leben selbst bedrohen.
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Gleichzeitig hat er
Gegenentwürfe und Visionen entwickelt und ein Netzwerk von Menschen und
Ideen geschaffen: für eine bessere Zukunft.
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Robert
Jungk, geboren am 11. Mai 1913, war einer der Begründer der
Zukunftsforschung in den sechziger Jahren.
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Sei den siebziger Jahren
gestaltete er die politisch-ökologischen Gegenbewegungen entscheidend mit.
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Seine Bücher wurden zu Welterfolgen.