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Utopie-Start
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"Der Kapitalist muss zuerst lernen, dass Sozialismus von der
Ungleichheit der Menschen und nicht von deren Gleichheit ausgeht. (...)
Dann muss er begreifen, dass der Sozialismus von dem ausgeht, was existiert, und
nicht von dem, was sein sollte.
Die Grundlage des Sozialismus ist der Staub der alltäglichen Straße." Schrieb
Jack London 1905.
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George Orwell Sätze von 1942 bis 49
Audio 2014 - Alternativloser Kapitalismus
4 min PDF
Audio 2021 über Meinungsinflation - 4 min
Feature Partisanen der Utopie (49 min mit Musik) |
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detopische Sinnsprüche
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Rudolf Bahro: 1987 in "LdR"
Was ist Frieden?
Das ist der ideale Zustand, in dem die Menschen nicht Gewalt gegeneinander anwenden — auch nicht versteckt und indirekt — und in dem sich jeder so entwickeln kann, wie es zu seiner Zeit durchschnittlich möglich ist. Da sind also Freiheit und Gerechtigkeit mitgemeint. Da ist auch zwischenmenschliches Gleichgewicht mitgemeint. Auf den ersten Blick geht das zu weit. Wollen wir denn nicht zufrieden sein, wenn uns keine Atombomben und auch keine "normalen" Panzergranaten umbringen? Wenn auf der Südhalbkugel nicht jährlich mehr Kinder Hungers sterben (letztes Jahr 14 Millionen), als es in einem Jahr des zweiten Weltkriegs Tote gab? Und wenn uns nicht demnächst der Sauerstoff zum Atmen ausgeht? Aber entgehen wir alledem, wenn wir ansonsten weitermachen wie bisher? Wir haben der ganzen Welt gezeigt, was und wieviel man haben muß. Wie kann es gut ausgehen, wenn immer mehr Menschen von unserer endlichen Erde immer mehr pro Kopf verbrauchen, zerstören, vergiften, wie wir es vormachen? Darüber müssen wir untereinander und mit der Natur zusammenstoßen. Wir hören nicht gern, wenn jemand ansetzt: "Kriege hat es immer gegeben ..." Dabei ist es nur zu wahr. Soll der dritte Weltkrieg ausfallen, soll nicht die halbe Menschheit absolut verelenden, ein großer Teil verhungern, soll der endgültige Kollaps der Umwelt abgewendet werden — müssen wir uns über die bisher bekannten Gesetze menschlicher Geschichte erheben. Zuerst wäre zu lernen, und nicht allein fürs Militärische: Sicherheit suchen und Frieden suchen ist nicht dasselbe. Wer Sicherheit sucht, mißtraut und trifft Vorkehrungen, die wiederum das Mißtrauen des anderen nähren. Sicherheitspolitik hat ganz offenbar dahin geführt, daß wir jetzt auf einem atomaren Pulverfaß sitzen. Sie soll die Gegenseite drohend abschrecken. Friedenspolitik würde die Drohung wegnehmen, zumindest verringern, und darauf vertrauen, daß dann auch die Bedrohung weggenommen, wenigstens verringert wird. Wer Sicherheits- und Friedenspolitik in einem sagt, täuscht, die ihm zuhören. Die bisherige Sicherheitspolitik ist Selbstmordpolitik. Aber die neuesten Raketen verhindern, selbst die ganze Rüstung abschaffen wollen, damit sie uns nicht abschafft, genügt noch nicht. Wer nur das will und nicht mehr, wird nicht durchkommen. Man kann keine Hydra besiegen, indem man ihr einen und den anderen Kopf abschlägt, während ihre inneren Säfte stets neue Köpfe hervortreiben. Wollen wir dem Ungeheuer den Bauch aufschlitzen, damit es wirklich eingeht, müssen wir vor allem seinen Namen wissen. Es ist unser Industriesystem, unsere industrielle Lebensweise selbst. Wir sind nicht per Zufall dazu gekommen. Es ist unsere Tüchtigkeit, Natur zu verändern schlechthin, die uns jetzt den Pferdefuß zeigt. Wir hatten einmal so viel Erfolg mit der Arbeit, uns die ersten Lebensmittel selbst zu produzieren. Seither wiederholen wir uns auf immer größerer Stufe, nach der Olympiaformel "Höher, weiter, schneller, besser!", vor allem: "Immer mehr!" Hier in Europa haben wir das Nonplusultra gefunden, die Wirtschaftsweise mit dem schärfsten Antrieb und der fürchterlichsten Effizienz, auf die wir so stolz sind ... Das steckt so von Grund auf in all den Wachstumskurven, die seit 1750 nicht mehr wie zuvor unmerklich ansteigen, sondern plötzlich senkrecht in die Höhe weisen, daß es eher verharmlosend ist, irgendeine spezielle Rüstungsproduktion auf irgendein spezielles Profitinteresse zurückzuführen. Es stimmt natürlich, aber es geht um mehr. Bisher dachten diejenigen, die enteignen und damit alles lösen wollten, keineswegs daran, die Große Maschine anzuhalten. Das Kapitalverhältnis ist nicht die letzte Ursache, sondern nur das jüngste Mittel der Expansion. Es ist bloß der höchste Ast an dem Baum der menschlichen Produktionsweisen, und es wird sich als ganz unmöglich erweisen, ihn für sich alleine abzusägen. Friede verlangt, daß wir die ganze Zivilisation neu beginnen, die Quelle für die Konkurrenz um knappe materielle Güter halbwegs verstopfen, indem wir allen materiellen Verbrauch und alle materielle Produktion auf das für annähernd gleiche Befriedigung der natürlichen Grundbedürfnisse notwendige Minimum zurückführen. Goethe hatte seinen Faust sagen lassen: "Nach drüben ist die Aussicht uns verrannt: Tor! wer dorthin die Augen blinzelnd richtet... Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm." So ließ er ihn den Sumpf trockenlegen, der am Gebirge hinzog. Was nun, da wir damit zu Ende sind? Wie es scheint, ist nach "drüben", "oben", "innen" und natürlich zum anderen Menschen hin die einzige Aussicht offen. Und wir müssen uns darauf konzentrieren, dort unsere Tüchtigkeit zu üben, weil es lebensgefährlich ist, weiter so viel Natur zu verändern, Wissen dafür aufzuhäufen und Schätze dabei zu sammeln. Halt! Nicht weiter! Jede neue Investition, nicht nur die in Raketen, ist teuflisch und tödlich zugleich. Der Friede beginnt damit, daß wir die Hände von dem größten Teil der Arbeit lassen, die die meisten von uns jeden Tag verrichten. Freilich hätten wir noch eine Weile mit dem Abbauen und Umbauen zu tun. Dort, wo die Pyramiden stehen geblieben sind, weil man sie nicht rechtzeitig abgerissen hat, leben keine Menschen mehr. Resignieren nicht die meisten, weil sie Angst haben, durchaus möglichen Widerstand zu leisten? Mehr Angst vor dem täglichen als vor dem endgültigen Risiko? Ich denke an die Zeit des Widerstandes gegen Hitler. Wie wenig müßten die Bürger dieses Landes riskieren, um sehr wesentliche Veränderungen zu erreichen. Es müßten nicht mal alle zivil ungehorsam sein ... Wer jetzt nichts wagt, weiß nicht oder will nicht wissen, daß die Apokalypse höchst wahrscheinlich ist, falls wir nicht allen Ernstes mit ihr rechnen und uns danach verhalten ... Wir müssen den Ausweg finden, und wir müssen so bedingungslos suchen, daß es schlimmstenfalls nicht an uns gelegen hat... Wir bilden uns nicht ein, die Taube auf dem Dach wird leicht zu fangen sein. Wir wissen nur, der Spatz in der Hand wird uns diesmal absolut nichts nützen. Was wir erreichen wollen, gleicht dem Versuch, eine Lawine zum Stehen zu bringen aus deren Innerem heraus. Wer den Vorgang von außen beobachten könnte, müßte diese Lawine wie von Geisterhand gebremst und angehalten sehen kurz vor dem Aufschlag. Das ist gegen das Gesetz der trägen Masse Beton und Stahl, die uns umhüllt. Also kann es nur eine Anstrengung aus dem Bewußtsein, aus den Seelen sein, eine so konzentrierte und von so vielen Menschen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist. Wir müssen uns etwas vorstellen, wie den von Moses inspirierten Auszug aus Ägypten und wie die ersten Pfingsten nach der Auferstehung Christi — beides in eins gedacht und das durch die ganze Menschheit hin, beginnend aber in den reichen Ländern und vor allem in Europa. Denn wir waren der Zauberlehrling, der den Besen zuerst gerufen hat, uns machen sie alles nach, hier hat der Teufelskreis seinen Schwerpunkt, und unser Kontinent ist der verletzlichste. Ich glaube, daß diese Umkehr möglich ist, weil der Mensch sich jetzt in seinem Selbsterhaltungstrieb bedroht fühlt. Da wächst die ursprünglich ohnehin in jedem Menschen vorhandene Neigung, sich einer letzten, äußersten Alternative anzuvertrauen, sei sie auch noch so ungewiß — weil nichts anderes mehr übrig bleibt. Die Entschließung kann plötzlich — morgen, übermorgen — über Millionen Menschen kommen und den Horizont des politisch Möglichen über Nacht erweitern. Kleinere und mittlere Katastrophen werden nicht verfehlen, uns an die Nähe der Zeiten zu erinnern. Ich schlage vor, daß wir in Erwartung dieser Stunde jeder bei sich selbst und in seinem Umkreis die Unruhe und das Bereitsein nähren für die allgemeine Sinnesänderung. Entziehen wir der großen Maschine und ihren Dienern nicht nur unsere Wahlstimme. Wir müssen überhaupt aufhören, mitzuspielen, wo immer das möglich ist. Wir müssen allmählich alles lahmlegen, was in die alte Richtung läuft: Militäranlagen und Autobahnen, Atomkraftwerke und Flugplätze, Chemiefabriken und Großkrankenhäuser, Supermärkte und Lernfabriken. Laßt uns darüber nachdenken, wie wir uns unabhängig von der Großen Maschine nähren, wärmen, kleiden, bilden und gesund erhalten können. Beginnen wir daran zu arbeiten, ehe sie uns vollends durchgesteuert, einbetoniert, vergiftet, erstickt und eher früher als später atomar totalvernichtet hat.
Text für den Deutschlandfunk, ca. 1986 Quelle: Buch 1987 von Rudolf Bahro, im Vorwort |
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Wozu eine neue/andere/nächste/detopische Gesellschaftsordnung? (detopia-2025)
Auf
der Suche nach einer Gesellschaftsordnung für eine
humanistische Zukunft.
Eine genügende Utopie verlangt viel von den Menschen. Sehr viel. Zuviel. Mehr, als sie leisten können. Vor 40 Jahren drückte es Günter Gauß im Gespräch mit Rudi Dutschke noch extremer aus: "Welche Grundeigenschaften müssen aus den Menschen herausoperiert werden, damit sie das leisten können, was Sie von ihnen erwarten?" => "Sagen Sie mir Herr Dutschke...."
Meine Nachbarin W. drückt das Problem so aus: "Der Mensch ist nicht sozialistisch." In diesem Sinne las ich auch einen Leserbrief an eine Zeitung (1998).
Aber ist denn die Sache damit erledigt? War es das ("gewesen")? Gibt es nichts mehr zu sagen? Zur Erinnerung: Wir suchen - immerhin "nur" - was zum Überleben: eine Methode, ein System. eine Ordnung. Nicht wegen der formalen Gerechtigkeit; weil wir nur neidisch sind auf die da oben mit ihren Millionen; nicht den oft gelobten "Kleinsten Gemeinsamen Nenner" suchen wir - sondern den "Genügend Großen Gemeinsamen Nenner".
Und zwar wegen dem alten Ideal der "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" (moderner: freiheit, gerechtigkeit, freundschaftlichkeit) (denn diesen Wunsch hat wohl heute keiner mehr; außerdem genügt er nicht.) Sondern: "Wir wollen einfach nur glücklich sein." - womit ich zum Ausdruck bringe, dass wir ideologisch nochmal zweitausend Jahre zurückgehen müssen, damit wir wieder Denklockerheit erwerben (bzw. die Denkblockade überwinden). Kurz: Wir beschreiben eine richtigere Gesellschaftsordnung. Sie darf "Vielweiberei" beinhalten, aber sie muss auch wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. In erster Linie interessieren 'liebe Utopien zur Gesellschaft' ("positive"). Aber die sind schwer zu finden. So habe ich auch 'Artfremdes' untersucht, die 'Antiutopien' (oder 'Dysutopien'), 'Vermischtes' , technische Fantasien, ja: Science Fiction - und die Belletristik und Mythologie (Volksmärchen) allgemein. Selbstverständlich drücken sich 'ehrliche Utopien' nicht vor dem Ernst der Lage und um die Notwendigkeit der Utopie. Sind "Anti-Utopien" hier nötig? detopia weist darauf hin, dass Texte "von links" bei der Zustandskritik, wenn "es gegen den Kapitalismus geht" oft klarer sind, als welche "von grün" oder welche "von liberal". Daher werden sie hier gern benutzt. Nichtsdestotrotz leiden die Linken weiterhin unter Abweichen, Austreten, Neugründen (Kleines KPD-Brevier). Aber natürlich gibt es außer den zahlreichen KPs noch mehr "linke Positionen". Da ist die Links-Partei mit vielen "Plattformen". Eine weitere "party" kennt man unter "Ökolinkx", andere unter "marxistische Erneuerung", usw. Spaß beiseite: Es ist ein Grenzstrich nötig zwischen Utopie und "fantasy/SF" allein schon wegen der Materialfülle, aber auch wegen der Verwässerung. Hier vertrete ich eine Position in Richtung D. Kesten - wobei es mir darauf ankommt, dass moderne "SF-Produkte" nichts Neues zu den Sozialbeziehungen beitragen. Utopien gibt es von Anfang an. In moderner Zeit war wohl Lewis Mumford der erste, der von einem neutralen Beobachterstandpunkt aus, einen Überblick und eine Systematik versuchte. Das war vor 100 Jahren (1922). Heute sind wir in einer ungleich besseren Lage. Wir haben sogar einen "Utopieprofessor" (Saage in Halle) und zusätzlich viele Schriftsteller (J. Strasser), die sich für dieses Thema interessieren und uns ihre Suchergebnisse sprachlich ansprechend mitteilen. Die neuen elektronischen Instrumente (Digitalisierung, Internet) erleichtern und beschleunigen. So können wir heute (fast) sagen: "Wir wissen alles über die Utopien der Vergangenheit." oder "Alles, was jemals ein Mensch über eine <bessere Welt> fantasiert hat und aufgeschrieben wurde, all das wissen wir nun." Auf der anderen Seite haben es sich die Utopisten oft leicht gemacht. Den unangenehmen Fragen sind sie ausgewichen. Konkreter: Es geht um die - ritualisierte - Konfliktlösung zwischen Menschen, und es geht um welches Ziel? Früher eines Volkes, Nation - heute der Menschheit. Und auch: wenn wir in die Weltrunde blicken, sehen wir, dass die Religionen, Staaten und Ideologien den "Kinderreichtum" fordern und fördern. Ein weiteres Problem packt uns allein vom Wort Utopie her. Die korrekte Übersetzung heute wäre wohl: "Eine künstliche Überlebensgesellschaftsordnung" - oder moderater "Ein zeitgemäßes Kultursystem". Und wir setzen hinzu: "... für Deutschland": denn eine Weltutopie sich auszudenken: wer kann das schon? |
detopia-2026
Ich darf nicht alle (schönen?) Seiten mit (eigenen) Texten zukleistern!
Aber ich habe manchmal noch neue - kleine! - Ideen.
Meistens im Bett im Halbschlaf.
Und jetzt sind sie weg :-))
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Also muss ich die großen Ideen wiederholen.
Und welche sind das?
Erstens ist wichtig, dass detopia darum geht, den Weg in eine lange Zukunft zu finden. Das soll man nicht vergessen.
(Es geht mir also nicht um Krisenmanagement oder Glühbirnen. Das ist auch wichtig, auch die Walrettung.)
Ich kann das noch nicht in einem Satz ausdrücken. Ich muss noch mehrere nehmen und der Leser muss das im Kopf zusammenbasteln.
Zukunft KANN es nur mit einer guten (richtige?) "GO" (Gesellschaft; -ordnung, -system, usw.) geben - und zwar ohne Krieg und Umweltzerstörung.
Und SO EINE "GO" geht nur ohne Privatreichtum.
( = "PVI" = "Privatbesitzvermehrungsideologie")
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Da bin ich heute schon am Ende. Das folgende habe ich in 20 Jahre sooft aufgeschrieben. Alles auf detopia.de, irgendwo.
Man muss also einen Weg finden, wo sich Reichtum ("Das Kapital") nicht die Macht erkauft (wie jetzt in USA).
Und das geht nicht wie bisher durch Besteuerung. (Das wurde ausgehebelt. Weil das Kapital auch die Steuergesetze schreibt.)
(weil das Kapital auch "die Demokratie" "beherrscht"; schon durch die Privatmassenmedien)
Daher lag es für mich nahe... (bin wohl der einzige), den Reichtum ganz abzuschaffen und den Privatbesitz auf 1000qm festzulegen, für alle, als neue Eigentumsform für die kommenden tausend Jahre.
Danach sollte die PVI (5000 Jahre bisher) in den Seelen einerseits neutralisiert sein und andererseits die Staatsform objektiv die PVI unnötig machen.
In den ersten Jahrzehnten sind wohl gewisse Privilegien nötig. Etwa Personenschutz für die zehn höchsten Repräsentanten von Detopia.
Auch für technische Spezialisten, ohne die irgendwas (sehr wichtiges) nicht funktionieren würde.
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Gut! Gut?
In bürgerlichen Demokratien wäre eine Volksverfassungsabstimmung mit 85% Ja der Königsweg nach Detopia.
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Also:
WEIL der Zweck von detopia.de die "Menschheitsrettung" ist....
WEIL "Menschheitsrettung" nur mit "guter GO" geht....
WEIL eine gute GO nur freiwillig geht....
WEIL die PVI-Abstinenz undenkbar ist... (hier fehlt mir ein passendes Wort für undenkbar)
WEIL Detopia nicht zaubern kann, also materiell mit den Hinterlassenschaften ("Müllberge") des Kapitalismus anfangen muss...
... also die Startbedingungen mit jedem Tag schlechter werden.
... also keinen materiellen Überfluss versprechen kann
... nur, dass materiell weniger Not, Leid und Mangel herrschen wird als ohne Detopia
... WEIL überhaupt kein Grundwissen über Gesamtlage vorhanden ist, einschließlich aller Versuche und Schriften seit 3000 Jahren über eine bessere GO
usw, usf.
... KANN Detopia NICHT zustandekommen.
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Und das jetzt alles in einem Satz!
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Detopia ist also der EINZIGE Weg.
(China und Musk wissen das nicht. China hat wenigstens zig Millionen seiner Bürger aus der Armut befreit.)
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Daher MUSS "die Geschichte" ihren BISHERIGEN Verlauf weiter nehmen.
Nach "Adam Riese" und "Pi mal Daumen" wird dieser "Verlauf" in diesem Jahrhundert zuende sein. Uns bleiben noch ein einige/etliche Jahrzehnte, bis es "ernst" wird. (Kampf jeder gegen jeden um heutige Kleinigkeiten.)
Der Zeitraum ist egal. Er hängt auch von Zufällen ab. Und von Dingen, die ich nicht weiß. (Etwa: wie robust ist das Klimasystem; Oder: Schafft die USA nun ihre halbe Demokratie ganz ab?, Welchen Schaden werden Roboter anrichten? usw.)
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Jedenfalls gibt es NICHTS (momentan), was in eine gute Richtung weist, in eine Richtung "weg vom Abgrund" oder "parallel zum Abgrund".
Besonders ernüchternd: Überall auf der Welt scheinen die Menschen unpolitisch zu werden.
(Wenn Not herrscht, dann "gehen sie auf die Straße", ja, das funktioniert noch. Aber sie können sich nicht mehr "organisieren".)
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Man kann (nur) noch mildern und verzögern. Das ja. Das geht. Da geht vielleicht noch viel.
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Wenn man nach der Dauer fragt - bis zur "Menschenleere" ("Menschenfreiheit"), dann meine ich: um 2050 wissen wir es (alle!), wie lange die Erde uns noch trägt, erträgt, ernährt.
Ich meine - vorwiegend - die (menschliche) "Hochkultur", also unsere heutigen "zivilisatorischen Errungenschaften" (Menschenrechte, Rechtsstaat, Freiheiten, usw.)
Jedoch: Es spricht auch vieles dafür, dass die Milliardäre in ihren Überlebensbunkern wegen "Inzucht" auch nur einige Jahrzehnte "über-" (länger-) leben.
Aber auch das ist egal. Weil mich das nicht interessiert. (Weil die Kultur stehenbleibt; so, wie es jetzt schon ist. Und dadurch nehmen die menschlichen ("göttlichen"?) Wesenskräfte ab. usw.)
In den US-Zukunftsfilmen wird dieser Aspekt eigentlich immer dargestellt. (Die zwingende Verdummung der Menschen, wenn keine idealistischen Ziele mehr.)
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Utopie-Start