Andreas Reckwitz

Sozio-Prof. an HUBerlin

 

Verlust

 

Ein
Grundproblem
der Moderne

 

2024 bei  Suhrkamp
460 Seiten

wikipedia Autor
*1970 in NRW

dnb Person

dnb Nummer (100)

dnb Name (200)


detopia  

R.htm 

Umweltbuch 

Blühdorn

Metzinger 

Staab-2022

Schopenhauer

 

detopia-2026: Nagut. Wieder ein Vielschreiber, den ich noch nie kannte. Hört das denn nie auf?

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  • Die westlichen Gesellschaften leiden unter tief sitzenden Verlusterfahrungen. Statt der Aussicht auf Verbesserung, greift heute die Angst vor der Katastrophe um sich. Den Aufstieg des Populismus, wie den von Donald Trump, wertet Reckwitz als Reaktion auf Verlusterfahrungen und Verlustängste, die politisch ausgebeutet werden.

  • Gletscher schmelzen, Arbeitswelten verschwinden, Ordnungen zerfallen. Verluste bedrängen die westlichen Gegenwarts­gesellschaften in großer Zahl und Vielfalt. Sie treiben die Menschen auf die Straße, in die Praxen der Therapeuten und in die Arme von Populisten. Sie setzen den Ton unserer Zeit.

  • Während sich die Formen ihrer Bearbeitung tiefgreifend verändern, scheinen Verlusterfahrungen und Verlustängste immer weiter zu eskalieren. Wie ist das zu erklären? Und was bedeutet es für die Zukunft? 

  • Andreas Reckwitz leistet Pionierarbeit und präsentiert die erste umfassende Analyse der sozialen und kulturellen Strukturen, die unser Verhältnis zum Verlust prägen. Unter dem Banner des Fortschritts, so legt er dar, wird die westliche Moderne schon immer von einer Verlustparadoxie angetrieben: Sie will (und kann) Verlusterfahrungen reduzieren – und potenziert sie zugleich.

  • Dieses fragile Arrangement hatte lange Bestand, doch in der verletzlichen Spätmoderne kollabiert es. Das Fortschrittsnarrativ büßt massiv an Glaubwürdigkeit ein, Verluste lassen sich nicht mehr unsichtbar machen. Das führt zu einer der existenziellen Fragen des 21. Jahrhunderts: Können Gesellschaften modern bleiben und sich zugleich produktiv mit Verlusten ausein­andersetzen? Ein wegweisendes Buch.

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  • Andreas Reckwitz ist ein deutscher Soziologe und Kulturwissenschaftler.

  • Er ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

  • Reckwitz hat maßgeblich die Entwicklung der Praxeologie als umfassende Sozial- und Kulturtheorie vorangetrieben: Es ist eine Perspektive, die auch seine Arbeiten zur Subjektivierung, Kreativität und Singularisierung des Sozialen grundiert.

  • Er wird zu den einflussreichsten deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart gezählt.

  • Seine Bücher erscheinen in mehr als 20 Sprachen.

 

 

 

 

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In der neuen Mittelklasse hat die Gesellschaft einen dominierenden urbanen Lebensstil etabliert, geprägt von Erfolg und hedonistischer Selbstverwirklichung.

Der Kultursoziologe Andreas Reckwitz beobachtet auch eine neue Moralisierung.

 

 

 

 

detopia-2026:
Das verstehe ich nicht:

"Dieses fragile Arrangement hatte lange Bestand, doch in der verletzlichen Spätmoderne kollabiert es.
Das Fortschrittsnarrativ büßt massiv an Glaubwürdigkeit ein, Verluste lassen sich nicht mehr unsichtbar machen." (dlf)

 

 

 

 

 

 

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Prof. Andreas Reckwitz 2024 Verlust. Ein Grundproblem der Moderne