Günther Moewes

 

 

Arbeit ruiniert die Welt

Warum wir eine andere
Wirtschaft brauchen

2020 im Verlag Nomen, 150 Seiten  

 

 

2021/1995:
Weder Hütten noch Paläste
Architektur und Ökologie
in der Arbeitsgesellschaft
Eine Streitschrift
Nomen Verlag

dnb Person  *1935 in Hannover bis 2025 (90)

dnb Name (12)

dnb Buch 2020

qwant Buch 2020


detopia 

Umweltbuch

M.htm   Sterbejahr


Schütze-1989

Rieseberg-1992

 

Günther Moewes 2017 zu Christian Schütze - Festvortrag

https://www.nomen-verlag.de/produkt/arbeit-ruiniert-die-welt/ 

Inhalt       Inhalt.pdf

Vorwort  (7)

 

1. Welcher Reichtum erzeugt Armut?   (15)

2. Begleiterscheinungen und Folgen  (43)

3. Wirkungen auf Stadt und Land   (79)

4. Falsche Vorstellungen von Arbeit   (99)

5. Folgen falscher Arbeit   (119)

 

Literatur  (143)

 

»Wie viele Viren, Dürren, Hassmails, Fluten und Orkane muss es noch geben, bis die Unverantwortlichen begreifen, dass ihre Wirtschafts- und Arbeitsideologie die Ursache ist?« Günther Moewes

Das Mantra großer Teile von Politik und Wirtschaft sind Wachstum und Arbeitsplätze, egal ob nützlich oder schädlich. Und die »Thinktanks« der neuen reichen »Superklasse« wollen uns durch allerlei Theorien weismachen, dass ohne eine ungleiche Vermögensverteilung nicht das Überleben der Menschheit gesichert werden kann.

 

So auch Kanzlerin Angela Merkel in ihrer ersten Regierungserklärung: »Wir können den Schwachen nur etwas abgeben, wenn wir genügend Starke haben.« Doch stimmt das wirklich? In seinem provozierenden Buch widerlegt Günther Moewes diese Auffassung mit überzeugenden Bildern und Vergleichen und benennt Alternativen. Denn die Welt steht am Scheideweg. Ohne grundlegende Wirtschaftswende nützen auch Windräder und Elektroautos nichts mehr.

Günther Moewes beschreibt packend und allgemeinverständlich, welche verheerende Rolle Agrargifte, Mobilitätswahn, sinnlose Verpackungen und Transporte, Rüstung und andere Ergebnisse vermeidbarer und schädlicher Arbeit bei Umwelt-, Klima- und neuerdings Coronakrise spielen. Er stellt ungewohnte Zusammenhänge her und erhellt komplizierte Vorgänge durch überzeugende Bilder und Vergleiche. Während Arbeit, egal ob schädliche oder nützliche, von der Politik immer noch als unabdingbare Existenzvoraussetzung von Wirtschaft und menschlicher Existenz verherrlicht wird, eignen sich die wenigen, von niemandem gewählten Milliardäre immer mehr Billionen an, die von anderen erarbeitet wurden.

 

Doch wenn wir nicht die Existenzberechtigung der Menschen endlich von der Erwerbsarbeit abkoppeln, steuern wir unaufhaltsam auf eine Welt der Klimakriege, Klimaflüchtlinge und Pandemien zu, von der wir uns seit Corona langsam eine Vorstellung zu machen beginnen.

 

Günther Moewes (1935-2025) war ursprünglich Architekt und entwickelte variable Bausysteme. Bekannt wurde er erstmalig durch seine Funktionalismuskritik »Die große Vereinseitigung« auf dem Werkbundtag 1968. Seit 1973 war er Professor für Industrialisierung des Bauens an der FH Dortmund; inzwischen ist er emeritiert. Er veröffentlichte mehrere wachstums- und verteilungskritische Bücher. Sein Buch »Weder Hütten noch Paläste« (1995) wurde zu einem Kultbuch für ökologische Architektur. In seinem Buch »Geld oder Leben« (2004) forderte er unter anderem die Abschaffung des Zinses. Seit 2014 schrieb er regelmäßig Wirtschaftskolumnen und Gastbeiträge für die Frankfurter Rundschau.

 

 

 

 

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Günther Moewes (2020) Arbeit ruiniert die Welt - Warum wir eine andere Wirtschaft brauchen