Graeme Maxtonmit Maren Urner und Felix Austen
Globaler
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2020 190 Seiten detopia: |
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Verlag: In „Globaler Klimanotstand“ erklärt uns das Autorentrio, welche Auswirkungen es hätte, wenn alle politischen Entscheidungen durch die Notstandsgesetze gezwungenermaßen auf ihren Beitrag zum Klimaschutz geprüft würden.
Sie
wagen das Gedankenexperiment: Dieses Buch fordert: Wir haben auf Grund des immens voranschreitenden Klimawandels keine andere Wahl mehr, als den inneren Notstand in Deutschland auszurufen! Aber selbst das reicht nicht: Wir müssen von nationaler Ebene auf europäischer und schließlich auf Weltebene agieren. Das Leitprinzip für Notstandsgesetze muss sein, dass diese den fortschreitenden Klimawandel aufhalten. Dafür sind wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche notwendig, die mit erheblichen Risiken verbunden sind. Doch wir müssen sie eingehen - denn schlimmer wird es sein, nicht zu handeln. Freiheit darf nicht durch das Fehlen von Regulierung definiert werden, sondern indem diejenigen eingeschränkt werden, die unverantwortlich handeln.
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Inhalt
Vorwort (9-10) von Bernice M.
Einleitung (11-12)
Worauf
steuert die Menschheit zu,
wenn nicht hinab
in den Abgrund?
Teil 1 Das Problem (13)
Teil 2 Woran liegt es, dass sich nichts ändert? (51)
Teil 3 REFORMIERUNG DES SYSTEMS, WO IMMER MÖGLICH (67)
Teil 4 NOTSTAND UND FORDERUNGEN AN DIE POLITIK (119)
Der Beginn eines neuen Zeitalters (179) Danksagung (181) Über die Autoren (183) Anmerkungen (185) |
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detopia-2025: Ich denke, es ist an der Zeit, solche (folgende) Leserrezensionen kommentarlos wiederzugeben. Die Meinungsmache ist inzwischen professionalisiert, auch durch Unterstützung von "Smart" und "das gro0e Geld". Es macht keinen Sinn mehr, das Falsche zu geißeln. Jedenfalls kann bei zwei entgegengesetzten Meinungen nur eine richtig sein. Den folgenden Wohlstandsexperten verordne ich eine Stunde Wallace-Wells-2019, damit sie von ihrem hohen Roß runterkommen.
aus Amazon-2025: Stefan Voigt Erstaunlich dumm 2023 Ein sehr einfältiges Buch. Immerhin macht es deutlich, dass es vielen Klima-Aktivisten nicht um das Klima geht, sondern darum, die Marktwirtschaft abzuschaffen. Die Kritik an der Marktwirtschaft wird durch keinerlei Sachkenntnis getrübt. Bronson Klimadiktatur jetzt! 2021 Gab es in der Geschichte ja schon öfter: Eine Elite weiß, was getan werden muss, um ein Unheil (hier: Klimawandel) aufzuhalten. Die ignorante Masse ist zu blöde oder unwillig. Lösung: Notstandsgesetzgebung und Diktatur, erforderlichenfalls repressive Maßnahmen. Problem gelöst. St.Lindenbaum Totalitär 2022 Letztlich ist das Buch nur konsequent, wenn man erst einmal davon überzeugt ist, daß Menschen, die nicht einmal eine völlig absurde jährliche Zeitumstellung wieder abschaffen, den ewigen Klimawandel anhalten können. Auch hier geht es, wie immer, nur darum eine kleine Elite an die Macht zu bringen, die ihre irren Machtfantasien einer Mehrheit normaler, arbeitender Menschen ungewollt aufzwingt. Totalitär. Üble Narrativ propaganda, antidemokratisch 2022 Der Autor dieses Buches Graeme Maxton ist kein Nobody, er war von 2014 bis 2018 Generalsekretär des Club of Rome, seine Bücher sind Bestseller. Er kritisiert darin das allgemeine Wahlrecht. Es gebe Menschen eine Stimme, die keine Ahnung haben. Damit lasse sich der Klimawandel nicht aufhalten. Aber Maxton geht noch weiter: Er fordert "radikale, globale Notstandsgesetze" auf der ganzen Welt, um den Klimawandel zu bremsen. Das sei zwar leider nicht so einfach "aufgrund unserer modernen demokratischen Systeme". Doch es gibt für ihn ein Vorbild: Deutschland. Hier kann die Regierung den Ausnahmezustand verhängen, um außerordentliche Gefahren abzuwenden. Maxton will, dass Deutschland vorangeht und andere Länder folgen, mindestens Japan, China, Russland und die USA. Die Gefahren hält er für beherrschbar. Maxtons Haltungen zur Demokratie haben seiner Popularität jedenfalls nicht sichtbar geschadet. Er ist noch immer ein gern gebuchter Redner und Gast auf Podiumsdiskussion. Norbert R. Brisantes Buch, aber trotzdem lesen 2023 Der Untertitel verrät schon einiges: Warum unser demokratisches System an seine Grenzen stößt. Der Autor ist der Meinung, dass das CO2 nur die Folge unseres Verhaltens sei. Die Ursache der Klimaveränderung sei die menschliche Gesellschaft. Zum Einen unser kapitalistisches, neoliberales Wirtschaftssystem und zum Anderen unsere Demokratie. Es genüge nicht, wenn sich der Einzelne z.B. ein E-Auto kaufe, vielmehr sei ein kompletter Systemwechsel erforderlich. Das Wirtschaftssystem blockiere dies aber durch sein Gewinnstreben, Wirtschaftswachstum und kapitalistischen Verhaltensweisen. Das Wirtschaftssystem müsse deshalb in die Schranken gewiesen werden, umweltschädliche Unternehmen müssen geschlossen werden. Die Menschen seien durch dieses System ebenso unfähig geworden, das eigentliche Ziel, den Systemwechsel, nicht mehr wahrzunehmen, der erforderlich sei, um "die Welt zu retten". Deshalb soll auch das allgemeine Wahlrecht ausgesetzt werden. Es soll eine Notstandsverodnung eingeführt werden, auf dessen Grundlage das Land regiert werden soll. Hierzu seien auch Gruppen zu bilden, die den Politikern entsprechende Vorgaben machen, da diese auch korrumpiert seien (siehe z.B. Web Seite von Last Generation "Gesellschaftsrat"). Diese bestünden aus gut informierten, dem Allgemeinwohl verpflichteten Menschen. - Nicht schwer zu erkennen, dass die Abschaffung des kapitalistischen Systems und die Einführung von Räten extrem linkes Gedankengut ist. Das Brisante daran ist, dass die Menschen, aufgeschreckt durch die mediale Panikmache, dies nicht wahrnehmen. Das Argument, dies diene dem Klimaschutz, verschleiert das. Man muß nur Friday for Future oder Last Generation genau zuhören und auch gewisse politische Entwicklungen sich vor Augen führen, um dies bestätigt zu sehen. - Also lesen, um hellhörig und gewappnet zu sein. Es geht um unsere Demokratie und unseren Wohlstand. |
