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Auf der
Straße finden zwei junge Männer ein Drehbuch, das von einem schrulligen,
verschrobenen Herren verfasst worden ist. Der Herr schien nicht gerade ein
kritikloser Freund der menschlichen Spezies zu sein. Das Drehbuch heißt
„Affe und Wesen“ und erzählt von der Menschheit, die sich gedankenlos
dem Fortschritt hingegeben hat.
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In blindem
Forscherdrang werden so zerstörerische Möglichkeiten der
Massenvernichtung entwickelt und aufgrund internationaler Reibereien
kommen diese Waffen irgendwann auch zum Einsatz.
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Das Ergebnis gleicht
einer radioaktiv verseuchten Mondlandschaft.
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Doch noch
immer leben vereinzelt Menschengruppen in dem verwüsteten Land. Wie sie
sich gesellschaftlich organisiert haben, das erfährt man in dem Drehbuch.
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Erstes
auffälliges äußerliches Merkmal der postapokalyptischen Bewohner
Kaliforniens sind auffällige Flicken mit der Aufschrift „Nein!“, die
über den Brustwarzen und Intimzonen auf die Kleidung aufgenäht sind. Was
das soll, erklärt sich sehr bald.
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Die Menschengruppe stellt sich sehr
schnell als einfache Stammeskultur heraus, mit einem Häuptling und
geistlichen Oberhäuptern.
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Sie haben eine Religion herausgebildet, in
deren Zentrum der Teufel Belial steht. Mit ihm erklären sie alle Fragen
aus der Vergangenheit und Geschehnisse der Gegenwart.
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Dass die Menschheit
sich gegenseitig mit ihren verheerenden Bomben ausgelöscht hat, ist auf
Belial zurückzuführen, denn dieser hasst die Menschheit und hat deren
Willen so manipuliert, dass sie sich selbst in den Untergang führten.
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Auch die Überlebenden des „Dritten Weltkriegs“ leben in dem Wissen,
das der mächtige Teufel sie alle am liebsten ausradieren würde. Sein
Einfluss wirkt sich insofern aus, dass die Frauen missgebildete Babys
gebären – was der radioaktiven Verseuchung geschuldet ist – aber für
die Menschen sind diese Missgeburten die fleischgewordene Verdorbenheit,
herbei beschworen durch Belial.
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Wenn sie unrecht oder schlecht handeln,
dann begründen sie das damit, dass Belial in sie gefahren sei und
beeinflusst hätte. Die Stammesmitglieder fürchten sich permanent vor dem
Hass des Teufels, leisten Opfergaben, um ihn zu besänftigen. Einmal im
Jahr wird der Tag des Belial begangen, in dem alle missgebildeten Babys
unter Chorgesängen aufgespießt und geopfert werden. In der darauf
folgenden Woche ist es den Menschen gestattet, untereinander den Beischlaf
zu vollziehen.
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Folgerichtig gibt es kurz nach dem Opferritual eine
regelrechte Orgie, in der unkontrolliert ein jeder übereinander
herfällt.
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Ist diese Woche verstrichen, gilt für das kommende Jahr
vollkommene Abstinenz. Zur Ermahnung dienen die erwähnten „Nein!“Flicken
an allen sexuell relevanten Körperstellen. Durch diese Regelung will die
Obrigkeit eine unkontrollierte Bevölkerungsexplosion unterbinden. Im
Unterricht bringt der Lehrer (genannt Satanologe) den Kindern alles über
Belial bei – dessen Hass und die Möglichkeiten, den Hass zu
besänftigen. Mehr lernen die Kinder nicht, das ist nicht nötig.
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Welcher
Ausbund an Kultur auf der Asche des verbrannten Bodens nach dem “Dritten
Weltkrieg” zum Gedeihen kommt, das erzählt Huxley in dem Drehbuch “Affe
und Wesen”.
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Rückblickend versucht diese Kultur sich zu erklären, wie
es zur großen Apokalypse kommen konnte. Als Erklärung wählen sie nicht
etwa differenzierte Beobachtungen, rückblickende Rekonstruktion von
Ereignissen, Nachvollziehen von Entscheidungen, Schlussfolgerungen und
wissenschaftliche Methodik,sondern sie erklären den Teufel Belial
kollektiv für alles verantwortlich.