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wikipedia 2024 zum Autor
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In den 1980er Jahren zog von Haßler
nach Mettenheim in Bayern. Von dort aus
engagierte er sich für ein Projekt namens
Gemeinnützige Gesellschaft zur
Zukunftssicherung.
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Nach der Katastrophe von Tschernobyl
(1986) wollte er auf einem weitläufigen
Territorium in Bayern eine Art
"Zufluchtsgelände“ für Mensch und Tier
nach dem Vorbild der Arche errichten.
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Der bayrische Ministerpräsident
Franz Josef Strauß ließ sich für
dieses Unternehmen begeistern.
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Doch zur Umsetzung dieses Projektes sollte es nicht mehr kommen, denn Haßler starb, 60-jährig,
im Januar 1989 an
Bauchspeicheldrüsenkrebs.
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Gerd von Haßler war ein deutscher Autor, Regisseur, Hörspielsprecher, Komponist,
Sänger, Journalist und Produzent.
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wurde
in oder bei Augsburg geboren.
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Mit fünfzehn Jahren meldete er sich als
Minensucher in den Zweiten Weltkrieg, löste sich aber bald schon von der
Ideologie des Nationalsozialismus und desertierte.
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Nach dem Krieg
studierte er Literatur, Musik und Frühgeschichte und lebte von 1953 bis 1963
in Frankfurt am Main.
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Camillo Felgen, der spätere Moderator
der Erfolgssendung Spiel ohne Grenzen, erkannte sein journalistisches Talent
und holte ihn zu Radio Luxemburg,
wo von Haßler u. a. mit der Konzeption der
Verleihung des Goldenen Löwen betraut war.
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1963 zog von Haßler in die Medienstadt Hamburg,
wo er als freier Autor feuilletonistische Artikel und Filmrezensionen
verfasste. Unter anderem erschienen seine Berichte in der „Welt“, der Welt
am Sonntag und im Spiegel.
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Zusätzlich zu den
Kaspergeschichten verfasste und produzierte er gut dreißig weitere Kinder-
und Jugendhörspiele, beispielsweise nach den Märchen der Brüder Grimm,
Geschichten aus 1001 Nacht oder Erzählungen von Karl May, aber auch
Science-Fiction Hörspiele wie Besuch aus dem Weltraum.
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Darüber hinaus
produzierte er insgesamt 27 Schallplatten mit von ihm komponierter oder
arrangierter Musik
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Nebenberuflich
engagierte er sich in der Hamburger Lokalpolitik. 1966 kandidierte er gegen
Erik Blumenfeld für den Posten des Vorsitzenden des Landesverbandes Hamburg
der CDU, verlor diese Wahl allerdings knapp.
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Ab Ende der 1970er
beschäftigte er sich wieder vermehrt journalistisch und verfasste zwischen
1976 und 1987
fünf aufwendige populärwissenschaftliche Bücher mit häufig
ökologischem Akzent.
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