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wikipedia
Seelingstädt
detopia-2021:
"Selinggrad"
2021 - Die Mauer des "Technikparks" der Hochschulkaserne.
Ca.
300 m entfernt vom Objekt.
Das
Objekt ist heute ein Bildungszentrum.
Alle Blöcke stehen noch.

Mit
einer Einführung von Herta Müller und 1 Lied von Wolf Biermann

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detopia-2018
Wenn ich richtig nachgerechnet habe, dann war Fuchs im Herbst 1972 in
Seelingstädt (zwischen Zwickau und Gera gelegen).
KLAPPENTEXT
2
CDs mit 115 Minuten Laufzeit.
Mit
einer Einführung von Herta Müller und einem Lied von Wolf Biermann.
Gesprochen
vom Autor und von Herta Müller.
Gegen
das Vergessen: Dieses Hörbuch erinnert an den Schriftsteller und
DDR-Regimekritiker Jürgen Fuchs (1950-1999). Schon früh erhält er
Publikationsverbot, 1976 wird er verhaftet und ins Stasi-Gefängnis
Berlin-Hohenschönhausen gebracht, 1977 nach West-Berlin abgeschoben. Dort
engagiert er sich weiter, hält Verbindung zur Bürger- und
Friedensbewegung in der DDR, setzt sich in seinen Werken mit seiner
Verfolgung und der dogmatischen und inhumanen Gesellschaft auseinander.
Damit steht er auch im Westen wie kaum ein anderer im Visier des MfS und
ist zahlreichen "Zersetzungsmaßnahmen" ausgesetzt. Nach dem
Mauerfall bemüht Fuchs sich um Aufklärung der Stasi-Verbrechen. 1999
stirbt er mit nur 48 Jahren an Leukämie.
Rezensionsnotiz
zu Die Zeit, 22.12.2010
Zu Unrecht ist der Dichter und DDR-Dissident Jürgen Fuchs in den Jahren
nach seinem frühen Tod 1999 in Vergessenheit geraten, meint Rezensent
Alexander Cammann, der sich deshalb sehr darüber freut, dass jetzt diese
Doppel-CD mit Gedichten, Prosa, einem Interview mit Fuchs und einem Essay
von Herta Müller erschienen ist. Fuchs hat sich immer mit der
totalitären Seite der DDR beschäftigt - auch nach der Wende war er nicht
bereit, zu beschönigen oder zu romantisieren, so Cammann. Kurz: die auf
dieser CD versammelten Stücke sind Aufklärung im besten Sinne.
zu Frankfurter Rundschau, 18.12.2010
Überaus verdienstvoll scheint Fuchs-Biograf Udo Scheer dieses Hörbuch,
das an den Schriftsteller und DDR-Regimekritiker Jürgen Fuchs erinnert,
der am 19. Dezember 60 Jahre alt geworden wäre. Er würdigt den vor zehn
Jahren verstorbenen Autor als "Ausnahmepersönlichkeit unter den
Schriftstellern und Bürgerrechtlern". Vorliegendes von Doris
Liebermann zusammengestelltes Hörbuch bietet eine Reihe von seltenen
Archivaufnahmen von Fuchs. Zur Freude Scheers sind neben Gedichten auch
Ausschnitte aus dem Roman "Das Ende einer Feigheit" sowie ein
Interview mit Fuchs zu hören. Außerdem ein Lied, das Wolf Biermann nach
dem Tod des Schriftsteller für den Freund geschrieben hat, und ein Essay
über Fuchs' literarische Sprache von Herta Müller. Fuchs' Lesung eigener
Werke schätzt der Rezensent sehr, insbesondere den "leisen,
eindringlich hinterfragenden Ton" des Schriftstellers und vermisst
ihn gleich um so mehr.
zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2010
Das Erscheinen dieses zwei CDs umfassenden Hörbuchs nimmt Sabine Brandt
zum Anlass einer ausführlichen Würdigung des Lebens, Denkens und
Schreibens von Jürgen Fuchs. Der Autor, der vor elf Jahren starb und
jetzt seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, ist hier selber lesend
präsent, dazu gibt es unter anderem eine Einführung durch Herta Müller
und ein Lied von Wolf Biermann. Als einen Mann, der den Sozialismus nie
aufgab, die DDR aber früh für ihre Verunstaltung eines großen Gedankens
kritisierte, beschreibt die Rezensentin Jürgen Fuchs.
Sie
erzählt von den vielen Widrigkeiten, die er bis zum Rauswurf aus seinem
Heimatstaat im Jahr 1977 erlebte und vom Abstand, den er auch zum Westen
hielt. Auf die literarischen Texte, ihre künstlerischen Qualitäten geht
Brandt erstaunlicherweise gar nicht ein, verweist aber auf Herta Müllers
Satz, dass in seinem Werk die Wirklichkeit "sich selber
aufgeschrieben" habe.
URL
https://www.perlentaucher.de/buch/juergen-fuchs/das-ende-einer-feigheit.html |