Prof. Tim Flannery

 Wir Wettermacher 

Wie die Menschen das
Klima verändern und
was das für unser Leben 
auf der Erde bedeutet

 

 

The Weathermakers:
The History and Impact of Climate Change

 

2005 in Melbourne, Australia 

2006 im Fischer-Verlag

2007 Taschenbuch

Wir Wettermacher (2006)  Von Tim Flannery (Australien) Klima, Leben, Erde, Sachbuch 

2005   *1956

340+60 Seiten 
in 35 Kapiteln 

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Klimabuch  

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Der große Luftozean - Audio 2006 dlf  mit Flannery

Inhalt

Vorwort von D. Drenckhahn  (17)

Weltkarte  (18-19)

Einführung: Das langsame Erwachen  (21)


Nachwort  (341)  

Nachwort zur deutschen Ausgabe (343)

Danksagung (351)

Bildnachweis (353)

Anmerkungen (354)

Literatur (367) 

Register (384)  


Inhalt.pdf    Übersetzt von Hartmut Schickert

 

Die australische Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel 
<The Weathermakers: The History and Impact of Climate Change> 
in Melbourne, Australia 


Leseberichte zum Wettermacher:

»Endlich: eine glasklare und großartig zu lesende Darstellung eines der wichtigsten Themen der Gegenwart. Ein Thema, das jeden einzelnen unmittelbar angeht.«  Jared Diamond


»Um alles Wissenswerte über den Klimawandel zu erfahren, kann man nichts Besseres tun, als Tim Flannerys maßgebliches Buch »Wir Wettermacher« zu lesen.«   John Polanyi, Nobelpreisträger für Chemie 


»Ein wichtigeres oder besseres Buch ist kaum vorstellbar.«   Bill Bryson, Autor von <Eine kurze Geschichte von fast allem> 


»Gründlich recherchiert, messerscharf argumentierend, hervorragend geschrieben - ein Buch von äußerster Wichtigkeit für jeden einzelnen Menschen auf unserem Planeten.«  Ronald Wright, Autor von <Eine kurze Geschichte des Fortschritts> 


»Das ist das Buch, auf das die Welt seit Jahrzehnten gewartet hat. Dieses Buch braucht die Welt.«   Peter Singer, Professor für Philosophie, Princeton University, USA 

Teil 1   Gaia's Repertoire

1  Gaia (33-40)  Die Atmosphäre meiner Großtante

2  Der große Luftozean  (41)  Die vier Atmosphärenschichten

3  Das gasförmige Treibhaus  (49) Die Kohlenstoff-Lungen, -Speicher und -Nieren der Erde

4  Die Weisen und die Zwiebelschale  (58)  Kohlenstoff wirft die Frage nach des Menschen Stellung im Weltall auf

5  Zeitpassagen  (68)  Stille Trinker bemächtigen sich der geologischen Formationen

6  Im Kühlhaus geboren (77) Vor dem Hintergrund des Klimawandels von der Wiege in Afrika zur Welteroberung

7  Der lange Sommer (86)    Das Anthropozän: unsere eigene geologische Epoche

8  Die Toten ausgraben (92)   Kohle, Gas und Öl: Die Reiter der Kohlenstoff-Apokalypse


Teil 2   Eine von Zehntausend

9  Die entzauberte Welt  (107) 

10. Alarm an den Polen (119)

11. 2050: Das Große Stummelriff? (129)

12. Eine Warnung von der Goldkröte (139)  Marty Crump, die Frau der Stunde. # Meist im Untergrund und höchst gefährdet. # Die letzte Krötenorgie. # Die Parabel vom Quetzal und vom Fischtukan. Sterbende Eidechsen und eine zufällig dastehende Wetterstation. Zwölf Jahre später kennt man den Grund. Der Bauchbrütende Frosch ist verschwunden. Eine globale Entwicklung? 

13. Flüssiges Gold: Veränderte Niederschläge (148) 

14. Eine energiegeladene Zwiebelschale (160)  Woher nehmen Stürme ihre Kraft? Von Hitze, Wasser und Hurrikan-Treibstoff. Vom Schwitzen zu Zyklonen: Eine Erklärung für die Wucht von Mitch. Dem Golf von Bengalen bleibt einiges erspart. Europas todbringender Sommer. Rekordhalter USA. Die Kontinente schrumpfen.

15.  Mit dem Blanken Hans spielen (167) 


Teil 3    Weissagen als Wissenschaft

16.  Modellwelten (179-192)  Zehn globale Zirkulationsmodelle und wie Wolken das Problem vernebeln.

17. Extremer Gefahr ausgeliefert? (193-197)  Ein Nachlauf von 50 Jahren und die wahren Kosten von Heckflossen-Chevrolets.

18. Die Berge ebnen (198-204)  Adieu, Schnee des Kilimandscharo. Inseln im Himmel.

19. Wohin geht die Reise? (205) Megastudie prophezeit Massensterben – aber werden es eine von fünf oder sechs von zehn Arten sein?

20. Unendliche Tiefen / Tiefsee (211) Eine Welt unerforschter Absonderlichkeiten.

21. Eine Hand voll Joker Szenarien (216)  Die Clathrate sind los! Die Zeitbombe vor Ihrem Strand. Die positive Rückkopplung der Klimaanlagen.

22.  Zivilisation: Mit einem Wimmern vorbei?  (231-238)  Eine wie große Klimawelle kann eine Stadt hinwegfegen? »Anpassung« als Genozid und Gaiazid.


Teil 4    Menschen in Treibhäusern

23.  Ein knappes Rennen  (241-249)  Ozonloch

24. Der Weg nach Kyoto  (250-260) Kyoto: Der zahnlose Tiger wird angegriffen. Wenn Kyoto scheitert, was kommt dann?

25. Kosten, Kosten, Kosten  (261) Rückversicherer kennen die wahren Kosten. Warum Nachkommen von Pionieren Kyoto fürchten.

26. Wer im Treibhaus sitzt, sollte nicht lügen  (269)  Die Öl-Achse des Bösen. Fälscher im Weißen Haus. Hegel’sche Dialektik und die  getürkte Leipziger Erklärung.

27. Technische Lösungen?  (Geotechnik) (279)  Lasst uns die Meere düngen! Habt Mitleid mit dem Plankton. Rettet uns die künstliche Photosynthese?

28. Die letzten Stufen auf der Himmelsleiter?  (288)  Verführerischer Wasserstoff: Ein Gas mit sehr kostspieligen Eigenheiten.


Teil 5  Die Lösung

29. Hell wie die Sonne, leicht wie der Wind  (299)  Haben wir die Mittel, die Welt zu retten?

30. Nuklearer Lazarus?  (305) Dr. Lovelock befürwortet Kernkraft – aber kann das gut gehen?

31. Von Hybriden, MiniCATs und Kondensstreifen  (312-317)  Fluch und Segen der Kondensstreifen.

32. Die letzte höhere Gewalt?  (318) Jeder hat das Recht auf seine Lebensweise – oder vielleicht doch nicht? Die Auslöschung ganzer Nationen: Kein Verbrechen?

33. 2084: Die Kohlenstoff-Diktatur?  (324)  Drei Möglichkeiten, wohin der Klimawandel führen könnte.

34. Es ist höchste Zeit  (330)  Vom Nutzen einer klugen Gesetzgebung.

35. Sie sind an der Reihe  (336)  Einfache Möglichkeiten, die Welt zu retten. Ein Telefonat genügt. Ein ernstes Wort zum heißen Wasser.

Vorwort von Prof. Detlev Drenckhahn

Präsident des WWF-Deutschland
 
wikipedia  Detlev_Drenckhahn  *1944 in Göhren auf Rügen

Bis vor wenigen Jahrzehnten glaubte man noch, dass die Grenzen des Wachstums der Menschheit haupt­sächlich durch Umweltzerstörung und Erschöpfung der Vorräte der Erde und ihrer Ernährungs­grundlagen diktiert werden.

Tim Flannery führt uns eindrücklich vor Augen, dass wir noch auf ganz andere Weise unsere Lebensgrundlagen gefährden, nämlich »wir als Wettermacher« mit bereits jetzt schon erkennbaren schlimmen Folgen für uns alle: Die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl für Stromproduktion, Transport und Heizung sowie die Abholzung und Brandrodung der Wälder der Erde hat in den vergangenen hundert Jahren die Atmosphäre des Planeten um durchschnittlich 0,7 Grad Celsius erhöht.

Es ist Tim Flannery auf eindrucksvolle und spannende Weise gelungen, die wissenschaftlich komplexen Grundlagen dieses gefährlichen Klimawandels und die daraus abgeleiteten Folgerungen für das Leben auf der Erde allgemein verständlich und fundiert darzustellen.

Niemand kann sich den Tatsachen entziehen, dass die Eiskappen der Polargebiete und die Gletscher der Gebirge rasant abschmelzen, Korallenriffe aufgrund erhöhter Wassertemperatur absterben und ein Anstieg der Weltmeeresspiegel auf über 40 cm noch in diesem Jahrhundert unausweichlich erscheint. 

Die Ausbreitung der Wüsten erfolgt mit immer größerem Tempo und schlimmeren Hungersnöten. Schwere Unwetter und Hitzeperioden — neun der zehn wärmsten Jahre seit 1900 entfallen auf die vergangenen 10 Jahre — häufen sich als Vorboten noch viel größerer Naturkatastrophen, wenn Kohle und Öl unvermindert als Energieträger genutzt werden.

Da der Mensch und das von ihm durch Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid als Hauptverursacher des Klimawandels identifiziert wurden, besteht die Hoffnung, dass Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne von uns entsprechend dieser Erkenntnis handeln und durch Einsparung und Verwendung der von Tim Flannery im Einzelnen beschriebenen alternativen Energie- und Antriebsformen den Ausstoß von Kohlendioxid um 70 Prozent bis Mitte dieses Jahrhunderts gegenüber 1990 mindern.

Nur so kann die weitere Aufheizung des Planeten mit den verheerenden Folgen für Natur und Menschheit eingedämmt werden.

Prof. Dr. Detlev Drenckhahn

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Flannery 2005 Wettermacher