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detopia 2/25 Hier beantworte ich Fragen, die üblicherweise spontan gestellt werden, die ich aber in normalen Texten erst weiter hinten besprechen kann, weil dort eine gewisse Reihenfolge eingehalten muss, um nicht mit der Tür in's Haus zu fallen. # Fragen oder Widersprüche: "Gleichbesitz ist doch Kommunismus. Das hatten wir doch schon.", "Der Mensch ist nicht sozialistisch." - hinsichtlich Eigentum, Verantwortung für den ganzen Staat., "Ohne Leistungsprinzip, also mit Einheitslohn, ruhen sich die Faulen auf Kosten der Fleißigen aus; zumindestens erreicht man nicht die nötige Effektivität der Arbeit bzw. Arbeitsproduktiovität.", "Ein freiwilliger Übergang zu Detopia ist unmöglich, weil die Millionäre sich dagegen wehren.", "Auch die Rentner und andere Empfänger von Staatsgeld werden Detopia nicht wählen.", "Detopia würde ohne Arbeitspflicht und Zwang zur Arbeit nicht auskommen; dann hätten wir wieder Lenin-Kommunismus, also einen Polizeistaat, womöglich mit Gulag und KZ, also Lagern." Meine Antwort, Lösung oder mein Widerspruch auf Widerspruch (Replik): # Ich bin überzeugt, glaube oder ich weiß, dass es für eine gut-lange Zukunft nur eine Lösung geben kann, nämlich eine Lebensweise und Staatsorganisation, die das Volk bejaht, unterstützt, mitgestaltet. (Ich spreche von und über einem Rettungsweg. Der gegenwärtige deutsche, technologische und industrielle Weg ist ein Untergangsweg.) Nun kann man mir entgegenhalten, dass das Volk den jetzigen Weg ja WILL. (Als Belege könnte man Umfragen präsentieren, gegen deren Methodik ich nichts einwende, weil sie sogar nach meinen Wünschen gestaltet wurden.) Ich antworte: Das ist richtig! Leider will das Volk in DL weitergehen. Aber ich sehe den Grund in der Angst vor Neuem, zumal nach schlechten Erfahrungen (WK1, Inflation, Hitler, WK2, Vertreibung, Sibirien, Stalin, SED, Stasi, usw.). Dagegen gibt mit Wirtschaftswunder bis Aufschwung Ost jeder Menge angenehme Erfahrungen. - Und wir müssen auch die normalen Erfahrungen der armen Leute miteinberechnen, seit den schlesischen Webern, denn sie sind bis heute noch im Volk gespeichert, also Armut, Kinderreichtum, kein oder wenig Einkommen. Dagegen kam ab 1900 das Wort "Fortschritt" aus. Heute sagt man dazu "Wachstum". In der DDR hieß es meist "wissenschaftlich-technischer Fortschritt". Was also tun, wenn die Lage so aussieht im Volkshirn? Da sind wir beim detopischen Hauptpunkt. Deswegen habe ich 25 Jahren noch nie eine positive Rückmeldung bekommen, selbst nicht von "Untergangsautoren", also Leuten die den gegenwärtigen Fortschritt so sehen wie ich, also in den Volksuntergang bis 2099, und die ich persönlich gebeten habe, sich eine halbe Stunde mit Detopia zu befassen und mir was zu schreiben. Ich will mal sagen: So schlimm ist die Lage! Selbst unsere besten Denker können nicht 'weiterdenken'. Aber es gibt auch Ausnahmen, also die, die sich zur Utopie bekennen. Einige habe ich auf detopia. Aber nochmal: Heutzutage, nach 50 Jahren Ökoaufklärung, samt Massen- und Staatsmedien und jede Menge "Spürbarkeit" ist es dennoch traurig, dass nur 1% aller Leute Interesse für Detopia zeigen. Also: Bei meinen "85%" gehe ich davon aus, dass der Wille zum Leben noch erwachen wird. Bei der Jugend ist er schon erwacht. Jetzt kommt es darauf an, ob sie das Theoriestudium aufnehmen und zu welchem Abschluss sie kommen. Und dann kann es ja nur die Tippeltappeltour des Redens und Nachdenkens geben. So wie seit jeher, seit grauer Vorzeit. Ich habe hier also nichts anzubieten, was der Leser nicht schon weiß. Es kann sein, dass 50 Jahre "System Change" noch nicht genug waren. Ich will damit sagen: Die Vergangenheit beweist noch nicht, dass in der Zukunft nichts mehr. (Wobei ich jetzt nur vom Volkswillen spreche. Rein objektiv-physikalisch scheint die Zukunft auch mit Weltdetopia nicht mehr zu ändern; zumal Weltdetopia ja auch nicht morgen früh beginnen würde.) z.B. fehlt uns noch ein detopisches Volksbuch. Wenn wir das haben und 5 Jahre später, erst dann wissen wir Genaues über die Volksfähigkeit zum Überleben. Also ja: Die Willenslage (im Volkshirn für Detopia) sieht schlecht aus. Da sagt mir keiner was Neues. Aber wir reden hier um einen theoretisch-gedanklichen Weg, einen Rettungsweg (für das dt. Volk) und gleichzeitig darum, dass die Menscheitsgeschichte nicht in 75 Jahren zuende ist. (Man kann es sanfter ausdrücken, ich weiß.) Aber: Meines Wissens wurde der detopische Weg noch nicht benannt. Wenn wir ein Volksbuch auf jedem Nachttisch hätten, wie früher die Bibel, dann hätte wir unser Teil getan, getan, was möglich ist. (Dann müsste die Jugend sich das Buch schnappen und rumlaufen und reden wie die Zeugen Jehovas. Das ist der Weg. Irgendwann würde dann ein Oligarch ankommen und sagen: "Ich spendiere euch eine Tageschau um 20 Uhr 15.") Nochmal: Nach meiner Kenntnis der Utopieliteratur und der "Utopieszene" gibt es Detopiagedanken noch nicht. Daher ist es eine falsche gedankliche Ebene, jetzt schon die Flinte ins Korn zu werfen. (Einstein war auch völlig einsam, als er E=mc2 schrieb.) Natürlich ist es so, dass gar keine Zeit (Zukunft, ökologisch) mehr vorhanden ist, ja! Und es ist so, dass wir die Erfahrungen seit 1960 haben (also im Westen seit Ostermarsch, Atomtod, Wiederbewaffnung, "Unfähigkeit zu trauern") Insofern ist es richtig zu sagen: "Zu spät, nun aber wirklich." Aber es geht hier nicht nur um unsere Person und die Personen, die wir gern haben, sondern es geht auch darum, ob unzählige Kinder und Greise nach uns: lachen, weinen, Witze erzählen und Verstecken spielen; also um alles. Daher müsste es eigentlich eine Mutquelle in jedem von uns geben, ähnlich dem Heldenmut. Zwar zeigen mir alle Leute einen Vogel, wenn ich anfange über Detopia zu sprechen (und unterbrechen mich so schnell wie möglich; wenn ich mal Luft hole). Aber das ist kein wissenschaftlicher Beweis für gar nichs. Ich sage nicht: "Das kann sich sehr schnell ändern." Ich sage: In dieser Beziehung sind alle Gehirne gleich: Es gibt seit Buddha und Platon unzählige Gehirne, die über den Idealstaat nachgedacht haben. Daher können das alle! # Soweit zur Hauptfrage, nach den "85%", also wie soll Detopia zustandekommen. Aber ja: Von heute aus gesehen, wird detopia niemals gewollt werden und daher nie existieren. Ja! # Ich habe detopia so gemacht, dass man wenig Sozialismus braucht, also wenig "gesellschaftliches Bewusstsein". Für Leute, die innerlich so bleiben wollen wie jetzt, wird sich Detopia so wie Kapitalismus anfühlen, also "streng egoistisch", "Nur was geben, wenn man was dafür kriegt." - Ich denke, dass ist gut so, denn vielleicht bleibt der Mensch seelisch ewig so wie er ist und kann sich gar nicht weiterentwickeln (auch aus Gründen, weil schon viele Giftstoffe im Kreislauf sind; aber auch aus naturellen Gründen.) Detopia funktioniert also auch, wenn die Masse es nur zum Überleben nutzt und keine höhere Zivilisationsstufe aufbauen will. Das ist okay! Wir werden sehen. Was draus wird. Detopia ist auch eine "Survivalgesellschaft", vielleicht die beste, vielleicht sogar die einzige im Industrieeuropa, also mit hoher Bevölkerungsdichte. # Millionäre etc: Man soll nicht an 1917 etc. denken, also an Enteignungen, usw. Wir machen das anders: Jeder kann jederzeit ausreisen und zwar mit seinem gesamten beweglichen Besitz. Detopia hilft unentgeltlich beim Verpacken und Verladen von Industrieanlagen auf Waggons. Mit "unentgeltlich" deute ich an, dass ich es ernst meine. Anders geht es nicht. Einen Bürgerkrieg können wir nicht gebrauchen. (Und oft werden dann die Streitobjekte ohnehin zerstört; wie etwa jetzt in der Ukraine die Schwarze Erde.) Selbstverständlich muss der Ausreiser sein Pass abgeben. Wir wollen und brauchen ja eine kleine Bevölkerung, damit wir uns ökologisch ernähren können und jeder sein 1000qm hat. Es gibt also kein Rückkehrrecht und da wir gerade dabei sind: Es gibt keinerlei Asylpflicht. Das sowie so nicht. Mehr noch: Minutiös kontrollierte Einreise (wie in der DDR! Ja!), also auch sichere Grenzen (schon wegen der Kriminalität). Und mehr noch, da wie gerade dabei sind: Die Bevölkerung muss sinken - auch durch "Ein Kind pro Person", also zwei für ein Paar. (Das weite ich hier nicht aus; nur wegen der Erwähnung. Es soll ja nun endlich die Pille für den Mann geben. Da steht der Freude nichts mehr im Wege.) # Arbeitstrieb: Ein Drittel seiner Nahrung wird ganz komfortabel, fast wie nebenbei, selbst auf den 1000qm erzeugt. Dann arbeitet der Detopier - so wie heute - acht Stunden irgendwo - in einem Betrieb oder Behörde. dafür kriegt er 1000 Mark. Jeder. Alle. Auch der Bundeskanzler etc. Alle. - Das ist ein harter Brocken für den heutigen Leser. Ich habe für diese schlechte Utopie, fast schon wie eine Dystopie, keine Entschuldigung, nur eine Ausrede: Mir ist echt nichts anderes eingefallen! Jeder kann ja auf seinem Grundstück ein Unternehmen aufziehen und Unternehmer sein. Dann hat er auch sein auskommen. Und er kann reicher werden als sein (fauler?) Nachbar, falls ihm das wichtig ist. Aber ich musste was finden, damit es keine Kapitalanhäufung mehr gibt, welche die Demokratie aushebelt. Das war der Grund. - Ich glaube fest daran, dass Detopier auch etliche Besitzunterschiede aushalten können. Die wird es geben. (Und warum auch nicht?) Aber die Besitztümer sollen sich nicht ins Unendliche vermehren - und damit die Politik steuern. Daher SOLL es keine Ausnahmen auch im Einkommen geben - eben auch nicht für Politiker und Spitzenmanager. Das hart! Ja! Es muss aber Ausnahmen geben, etwa wenn alle Atomingenieure ausreisen wollen und uns mit dem Atommüll sitzen lassen. Dann müssen wir Devisen in die Hand nehmen, damit wir nicht verstrahlt werden - und sie eben auch überbezahlen. # Eine thematische Abweichung: Ich sehe TV, Sonntag 20:15 Pro 7, Fiktion-Film, USA. Also: Wir merken, wenn das Volk zur Rettung schreiten will, wenn wir auf der Straße Leute sehen, die Abzeichen an der Schulter trage, wo drauf steht: "USA-Fiktion-Filme sind sch*ße!" Ich meine das ernst. Ernst meine ich, dass solche Filme das deutsche Hirn aufweichen und vergifteten. Sie arbeiten Detopia, also einer Realen rettung, entgegen. Der Film heißt in diesem Falle wikipe The_Tomorrow_War (2021) - aber ich sah schon 30 Stück mit der selben Giftdosis. Man muss auch einbeziehen, dass man nicht ins Kino deswegen geht, sondern dass man das nebenbei im TV zu Hause sieht und zwar oftmals, weil Wiederholungen und weil manche Ideologiesätze in vielen Filmen gleich sind. - Nochmal: Das wäre ein guter Anfang, wenn es eine Bürgerbewegung gegen kapitalistischen Entertainment-Schwachsinn gäbe. Und zwar nicht hauptsächlich vor Medien-Firmen protestieren/demonstrieren, sondern auch selbst täglich sich vor anderen bekennen, kenntlich machen. z.B. durch ein Abzeichen oder T-Shirt. (Aber es guckt heute kaum mehr jemand hin; oder fragt danach; ich weiß schon.) |