GOD 

detopia 2025

Über GOD = Gesellschaftsordnung Detopia

Detopia großgeschrieben meint GOD,
kleingeschrieben die Webseite detopia.de

 

TQG und TMG

Wenn die Gleichheit, der Gleichbesitz, die Tausend­quadrat­meter­gesell­schaft (TQG) und die Tausend­mark­gesell­schaft (TMG) akzeptiert sind, von 85%, dann ergeben sich viele Gesellschaftsfragen folgerichtig, automatisch, zwangsläufig.

Dann muss nicht soviel in der Verfasssung, also im Gesellschaftsvertrag, geschrieben stehen.

Tugenden und Moral, also eine detopische Grundeinstellung, brauchen wir dennoch. Ganz so einfach wie im Kapitalismus oder Totalitarismus geht es in Detopia nicht, entweder "Geld regiert die Welt" oder "Stalin regiert alles". (Mao, Hitler, Duce, Kim, usw.)

In Detopia muss der Mensch ansprechbar sein auf richtig und falsch, auf gut und böse. Er soll nicht immer sagen: "Ich zahle mein Steuern und was nicht verboten ist, das ist erlaubt." - Es gibt also "ein Sollen".

Aber insgesamt regelt sich in Detopia viele Dinge "automatisch", also materiell, durch "Angebot und Nachfrage".

Einige Dinge müssen zentral, also (auch) landesweit organisiert werden. Das ist klar. Etwa AKW, (-Rückbau, Lagerung), Verkehr, innere und äußere Sicherhheit, Grenzen, Staatsbank.

Privilegien kann es geben für Höchstpolitiker (Personenschutz) und Atomleute (Devisen­geld, wenn es ohne sie nicht geht). Ansonsten kriegt jeder tausend Mark im Monat, wenn er seinen Teil arbeitet.

Auf seinen tausend Quadratmetern soll er ein Drittel seiner Nahrung erzeugen. Er kann dort auch Geschäfte betreiben und Handwerk. Dadurch wird er wirtschaftlich unabhängig von außen.

Ich habe das so festgelegt, weil ich eine Möglichkeit suchte, damit die Utopier aus dem jetzigen Zustand, Stillstand der Demokratie herauskommen - und auch anderseits nicht undemokratischer als jetzt werden; also muss es eine minimale Sicherheit beim Wohnen und Essen geben; diese kann jeder auf seinem Grundstück erreichen; und in Familie, gar Großfamilie sowieso (weil dann mehrere Grundstücke vorhanden). Mit dieser Sicherheit im Rücken kann sich der Detopier einmischen (und streiten) in Politik und Wirtschaft. Seine Home ist sein Kastell, seine Trutzburg. 

Jetzt (2025) ist es so, dass in DL das Geld regiert und die Geldgier. Als Arbeitgeber, als Lobbyist, als Medienbesitzer, als Kapitaleigner, als Parlamentarier, usw.

Damit "haben wir keine Zukunft". Damit gibt es keine brauchbare Zukunft. Ich will in diesem Text streng bei Utopia und Detopia (Utopia in DL) bleiben und generell auf detopia verweisen, wo ich genug Materialien versammelt habe, volksverständliche, die darauf zeigen, das es am Ende dieses Jahrhunderts auf dem gegenwärtigen (kapitalistischen) Weg - nichts Gutes mehr geben wird. (Und meiner Meinung nach: nie wieder geben kann.)

Wir haben hier natürlich das Problem, dass das nicht für alle gilt, denn ein heutiger alter Millionär glaubt noch viel gute Zukunft vor sich zu haben. Und ein armer kranker Alter ist auf Rente, Sozialstaat und den deutschen Exportweltmeister angewiesen. Und Jugendliche im Drogenrausch sehen ihre Zukunft auch woanders, und christliche Fundamentalisten ebenfalls. Usw. usf.

Daher: Detopia wird von einer Grundeinstellung her beschrieben, dass die Menschheit noch eine potenziell unbegrenzte lange Zukunft vor sich haben kann und vor sich haben sollte, einschließlich der Versprechen, die schon gemacht wurden, nämlich, dass es Heilige und Außergewöhnliche schon VIELE gab - und dass das einmal ALLE sein können, also einen unbegrenzten menschlichen Fortschritt, über den wir jetzt nur das aussagen können, was wir aus der Vergangenheit wissen, dass es Einzelnen möglich war.

Das ist also eine Grundeinstellung von Detopia und wenn der Leser die nicht hat, dann kann er die Beschreibung nicht voll verstehen. (Falls er mehr ein Typ ist von "Nach mir die Sintflut." - was ich aber hier nicht abwerte.)

Weiterhin darf gesagt werden, dass Detopia auch eine robuste Survival­gesellschafts­ordnung ist, die allerhand Unglück und Katastrophen überstehen kann. Das sollte den normalen jungen Bürger und den etwas älteren (verantwortungsbereiten) Bürger mit Nachkommen (Kinder, Enkel) aufhorchen lassen.

Also: Kurzfristig ist Detopia ein wirtschaftlicher Abstieg, mittelfristig eine Überlebens­gesellschaft und langfristig soll es das Nonplusultra werden, ein Ökopaxland mit ausreichenden materiellen Gütern und grenzenlosen seelisch-kulturellem Wachstum.

Allerdings: Auf dem jetzigen-heutigen Wege wird ebenfalls ein Abstieg geben, zwar etwas später (vielleicht ab 2050), aber dann auf immer und ewig, ohne Wiederaufstieg. (Und: Ich will es nicht immer wiederholen, denn es hängt mir schon zum Halse raus: Der jetzige Weg führt auch für DL in das Ende, Exterminismus, Crash, Kollaps, also in das würdelose Absterben von alles und jedem. Aber das nur am Rande hier.)

 

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Wenn TQG und TMG (ohne Privilegien, aber mit den begründeten Ausnahmen) ange­nommen, akzeptiert und bejaht sind, dann kann eine gute Demokratie aufgebaut werden. (Beginnen kann man erstmal mit der jetzigen; man muss nicht sofort alles neu machen.) Diese Demokratie kann dann den Rechtsstaat beschließen und gestalten, denn: Auch der jetzige Rechtsstaat ist nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern hat sich aus der Vergangenheit so entwickelt.

Ich will aber hier nur darauf hinaus, dass ich den Rechtsstaat wichtig finde und dass es ihn weiter geben muss, insbesondere als Hebel des Volkes gegenüber einer schlechten (oder gar abgehobenen) Regierung. Aber das Augenmerk muss darauf liegen, das die Demokratie so gestaltet und benutzt wird, dass diese "Großfunktion" des Rechtsstaates immer seltener gebraucht wird. Kurz in Umgangssprache: Man muss sich vorher klarmachen, was man will. (Und nicht hinterher darüber jammern und die Schuld bei Anderen suchen.)

 

Das war es schon, was ich mir für heute vorgenommen hatte, nämlich: Eine vollständige Beschreibung von Detopia wird vorläufig nicht möglich sein, weil ich seit 20 Jahren keine Rückkopplung darauf habe und auch nichts Ähnliches mir bekannt wurde (Literatur, Internet). So kenne ich nicht den Wissensstand, auf den ich eingehen müsste (des Lesers, des Volkes).

Und deshalb nahm ich mir für heute nur vor, zu behaupten, dass wenn TQG und TQM verstanden wird, dass dann der Leser alles weitere sich selbst zusammenreimen kann (die gesamte Staatsorganisation) und keine Anleitung von mir braucht.

Mit TQG und TQM läßt sich ein vollständiger Staat organisieren und zusammenhalten, auch in Mitteleuropa, auch heute noch. (Ob morgen noch, weiß ich nicht.)

Sicher: Ich kann nicht garantieren, ob sofort alle Segnungen der jetzigen technologischen Gesellschaft ab dem ersten Detopiatag zur Verfügung stehen. (Ich denke hier an die Medizin. Das ist natürlich ein Problem. Aber das müsste dann vorher begutachtet werden. Jedenfalls würde mehr Medizin zur Verfügung stehen als in den letzten Jahren der DDR.)

Aber von Dialyse, Diabetes, Computertomographie und teuren ausländischen Medika­menten mal abgesehen: Unser Leben würde erstmal genauso weitergehen, wie wir es gewohnt sind: Aufstehen, Essen, Arbeiten, Kultur, Familie, Schlafengehen.

Und dann würden wir (bzw. die Neu-Detopier) dann sukzessive die alten Dinge durch moderne ersetzen - die Demokratie, die Heizung, die Nahrung, die Häuser, den Verkehr, die Außensicherheit, die Innensicherheit, das Trinkwasser, das Verreisen, den Urlaub, die Polizei, die Feuerwehr, die Kleidung, die Schule - und alles, was nötig ist und wo uns was Besseres, Leichteres einfällt.

 

 

 

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