detopia-2025: das hier ist auch mehr wie blog. also in blog verschieben.
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"niemand hat die absicht, eine apokalypse zu bauen." auf der anderen seite sehen wir, dass die gesellschaftlichen systeme in ost und west, in nord und süd, im jahre 1900 und im jahre 2000 eigentlich nichts (anderes) tuen können. es wurde einerseits gewarnt und gemahnt und andererseits liegen viele probleme offen zu tage und auf der hand. das ist schade. wir müssen erkennen, dass eine prinzipielle systemumstellung bisher noch nicht geglückt ist - bisher, also quasi: noch nie. man ging zwar in die richtung, aber irgendwie kam man nie dort an: 1788: ratifizierung der us-verfassung 1789-99: französische revolution 1920: völkerbund 1945: Die Vereinigung der Nationen (UNO) 1973: KSZE (Helsinki, Menschenrechte) 1983: wikipedia Konziliarer_Prozess 1995: OSZE usw. auf der anderen seite müssen wir SEHEN, dass es bisher eigentlich meist immer nur um verteilungsgerechtigkeit und persönliche freiheit ging. (die armen und unterdrückten begehrten auf, standen auf, erkämpften sich was.)
BISHER war es nur SELTEN, dass man sagte: die wichtigste aufgabe ist, die maximale volksvernunft herzustellen. das schließt - selbstverständlich - maximale demokratie ein, auch maximale menschengrundrechte und maximalen rechtsstaat (besseres wort: maximale rechtspflege) denn: heute sehen wir, dass es keinen (langen) weg mehr gibt, über ein "bessere verteilung" ("verteilungsgerechtigkeit") die probleme zu lösen. heute sehen wir: "weniger ist mehr" aber das kann DIE MASSE (einschließlich IHRER ELITEN) nicht begreifen.
"niemand hat die absicht, eine apokalypse zu bauen."
und doch arbeiten wir alle daran mit. (rein objektiv gesehen.) Niemand will es. niemand hat diese absicht.
make germany strong again - im geiste.
wir müssen nun schließen. aber wir wissen genau: wir gehen auf einem weg, auf dem wir alles vernichten. denn: mit dem dem tod des letztens menschen (möglicher weise 'schon' in diesem jahrhundert) verschwindet alles, was uns wichtig war und auf das wir so stolz waren. Es wird so sein, als wären wir nie DA gewesen. Wir werden wie 'spurlos verschwunden' oder 'verschollen im Eismeer' sein. Das ist unser Schicksal mit dem wir uns anfreunden sollten. (Damit uns jene plötzliche Einsicht nicht die Todesstunde noch zusätzlich versauert.)
Ja, alles nicht so erfreulich. Und ich weiß zwar einen Ausweg, aber niemand hört zu. (oder nur mit halben Ohr oder er hört nur mal 'kurz hin'.) Der Ausweg ist 'phantastisch'. Der Ausweg ist 'theoretisch'. Niemand will diese Theorie zur Praxis machen und diese Phantasie zur Realität. Das ist okay. Das ist in Ordnung "Alles gut" I don't love to entertain you. |
Eingangs in der Überschrift hatte ich angekündigt, über Grundlagen, Geschichte und Begründung aufzuklären.
"Sozialismus kann jederzeit geschehen, wenn Menschen ihn wollen." (Landauer 1911)
Ganz so ist es natürlich nicht.
Denn auch für Sozialismus braucht man die nötige Grundfläche (samt Sicherheit von außen) und die nötige Zeit.
Zur Geschichte: Utopiebuch
Zur Begründung: Umweltbuch, Klimabuch, Ökobuch
Und die Grundlagen?
Es gibt wahrscheinlich keine echte Grundlage.
Andererseits: Elon Musk, die Transhumanisten, 'die Blockbusterverantwortlichen', Donald Trump (und und und) - sie alle 'twittern frei von der Leber weg' was die "ewigen Träume der Menschheit sind". Und niemand hat je Schamesröte in ihren Gesichtern gesehen.
Jedenfalls gibt es für eine neue (detopische) Gesellschaftsordnung bislang noch keinen Kant und keinen Marx und keinen Paulus (der eigentliche Religionsstifter des Christentums).
Vielleicht du?
Vielleicht kannst du es?
Jedenfalls:
Das persönliche ("heilige") Grundstück würde eine (hoffentlich große) (materielle) Unabhängigkeit gewähren.
Dieser Gedanke scheint mir erstmal richtig.
Natürlich nur, wenn die Person 'mitmacht' (aus Einsicht oder aus Zwang per Gesetz) bei der staatlichen Sicherheit.
(weil in detopia keine ressorcen verschwendet werden können (weil sie nicht da sind) - und daher ein 'stehendes heer' bzw. eine berufsarmee 'nicht finanzierbar ist'. )
Also dieses persönliche Grundstück wäre die (ökonomische) Grundlage der Gesellschaftsordnung detopia.
Mehr nicht. Mehr ist es nicht.
Dabei selbstverständlich ("automatisch") INBEGRIFFEN ist der Gleichlohn für alle. Nochmal: Für jeden.
(Zur Sicherheit nocheinmal: Auch keine "Privilegien".)
Das würde bedeuten, dass sich bei den Wahlen zu Demokratie und Rechtsstaat Leute melden (Kanditaten, Volksvertreter, Abgeordnete), die "was drauf haben", die rechtschaffend sind, die sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten dem Volk zur Verfügung stellen.
Und dann "können wir über alles reden".
Dann haben wir eine Struktur, mit der alle (das ganze Volk) erstmal das detopische Grundauskommen organisieren können und parallel schaffen und führen wir die Volksdiskussion, wie alles werden soll.
"Wie wollen wir leben?" und "Wie müssen wir leben?"
Und dann machen wir das so.
So einfach ist das.
Das waren die Grundlagen von Detopia.
(Grundstück, Gleichlohn, Bekenntnis zur Volksherrschaft der Klugen)
Zum letzten schreibe ich noch was bevor es wieder 'vordetopische Diskussionen' gibt:
Das Volk muss anerkennen, dass es jetzt zwar 30 bzw. 60 Jahre brav täglich die Bildzeitung gelesen und auswendig gelernt hat,
aber das dieses Wissen reinweg gar nichts für die Zukunft nutzt.
Das Volk muss anerkennen, dass es sich neues Wissen, reales Wissen, fortschrittliches Wissen aneignen muss.
Das Volk muss anerkennen, dass in Detopia Wähler und Gewählte einen Grundwissenstest ablegen müssen.
Das gehört auch zu Detopia. "Sonst funktioniert es nicht."
"Gefühlte Wahrheit" oder "Persönliche Wahrheit oder "Alternative Fakten" gehören nicht zu Detopia.
Das ist einen Gundlage.
Also zu Gleichbesitz und Gleichlohn fügen wir hinzu:
3. Wissenserwerb.
4. Teilnahme an der Demokratie
Die letzten beiden Punkte werden vielen vorkommen wie "weiche Faktoren" - gegenüber den beiden "harten Faktoren" (Gleichbesitz und Gleichlohn)
Ja, sicherlich.
Am Anfang ist Detopia eine "Kopfgeburt".
(eine ingenieurmäßig konstruierte Überlebensgesellschaft)
Aber ich bin mir sicher:
Schon nach hundert Jahren hat Detopia sich "eingerüttelt". Dann wurden so viele Strukturen neu erfunden (auch alltägliche), dass man sagt:
"Besser gehts nicht." - "Ich will mir gar nicht vorstellen, wie sie das früher gemacht haben." - Bis hin zu: "Das war schon immer so - und es hat sich bewährt."
Jedenfalls, laßt es mich so ausdrücken, quasi 'umgekehrt':
Ein dummes-undemokratisches Volk findet keine Antwort auf die Probleme der Gegenwart und die Mega-Probleme im Rest des Jahrhunderts.
("Antworten" ist zwingend auch "Machen", schon wegen der (kleinen und großen) Erfolgserlebnisse, die jeder braucht.)
So gesehen ist "Wissen und Demokratie" ein harter Faktor von Detopia !
Es wäre jetzt ideal, wenn ich hier Zitate von Platon und Morus beifügen könnte, wo sie die (Verpflichtung zur) Volksbildung als notwendige Voraussetzung für einen guten Staat anpreisen, fordern, ja: definieren, unbedingt voraussetzen.
Aber diese Textstellen gibt es nicht.(Falls es sie gäbe, dann könnte ich mich ebenso darauf berufen, wie die Kapitalisten auf: "Der Markt und die materielle Ungleichheit ist so alt wie die Menschheit, sagt Hayek und der gesunde Menschenverstand."
und die Marxisten auf "Das Kapital - und alles, was dort drinnen steht und später geschrieben wurde."
[Hier fehlt noch ein Zwischengedanke; detopia]
So muss der Leser es mit sich selbst ausmachen, ob er Worte (in der detopischen Verfassung/Grundgesetz) als solide (harte) Grundlage für einen funktionierenden Staat anerkennt.
Ich hätte auch gerne "mehr". Aber nach dreißig Jahren forschendes Suchen habe ich nur das gefunden, was ich auf detopa.de erwähnt habe. Jedoch gibt es zwei "Hauptbücher", die Detopia sehr nahe kommen.
Weltrettung macht einsam - Jesus Christus hat es vorgemacht
"Wir brauchen jetzt 1 Million Jesusse, Christusse, Buddhas und Laotses." (frei nach Bahro 1987)
Jesus hat seinen Weg (war er vorgezeichnet oder selbstgewählt?) "konsequent" und "unbeirrt" verfolgt.
Was lernen wir daraus - auch für das 21. Jahrhundert?
Ich will (damit) nur hinsichtlich des detopischen Weges sagen:
Jeder Mensch braucht/sucht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe - aus instinktiven-biologischen Gründen.
Detopia hat noch keine Gruppe. Man fühlt sich somit alleine oder sogar einsam.
Jesus suchte sich dann Jünger, also Kameraden, die was von ihm lernen wollten.
Jesus konnte Wunder vollbringen - das verschaffte ihm etwas Autorität.
usw.
Jerdenfalls wäre es gut, wenn in der jüngeren Generation etwas wie eine detopische Jesusbewegung entstünde.
Also damit man ein bisl Halt (innerseelisch) hat - und möglichst auch äußerlich.
Eine ökologische oder gar eine detopische Religion haben wir noch nicht. Es wäre aber gut, wenn es sie gäbe.
Man muss irgendwie anfangen, zu reden. Anders geht es nicht. Sogar die Kapitalisten sagen: "Tue Gutes und rede darüber."
Ja, warum denn nicht. Man muss alle Anfänge nehmen, die man kriegen kann. Hier also: "Ich will euch mitteilen, was wir Gutes tun können." Zuerst: Die detopische Theorie ausarbeiten, ausformulieren, drucktechnisch niederlegen und dies jedem bekanntgeben.
Wenn wir soweit kommen, dann sind wir schon weit gekommen.
Und DANN: Falls sich DANN keine finden, die etwas mehr tun wollen (Veranstaltungen organisieren), DANN:
geht es eben nicht
dann ist okay
dann können wir wirklich nichts mehr tun.
Ich kann das heute (Ende 2020) nicht ausrechnen/abschätzen - für Deutschland.
Aus den USA liegen gute Berichte vor: Dort befördern die Krisen offensichtlich den Irrationalismus stärker als 'das Gute'. => KurtAndersen2017 - Fantasyland
In anderen europäischen Landern: Keine Ahnung! (In Polen und Ungarn scheint ein 'positiver Roll Back' Schwung zu kriegen.)
Letztendlich widerspräche es den meisten historischen Erfahrungen, wenn die Bürger im Angesicht der großen Krise etwas Großes Neues wagen wollten.
Auch ist dafür der Bildungsstand zu gering - in der Masse gesehen.
Andererseits muss auch gesagt werden: In deutscher Sprache sind alle wichtigen (zukunftspolitischen) Sachbücher verfügbar.
Vielleicht sogar etwas mehr als auf Englisch.
Letztendlich kann man sich immer auf die alte gültige Erkenntnis zurückziehen und sich damit beruhigen:
Die detopische Grundidee ist so einfach, dass sie in jedem Menschen ab der Geburt vorhanden ist.
Daher muss man nur eine Anlaufstelle schaffen, damit sich diese Idee dann auch artikulieren kann, wenn sie 'hochkommt'.
Also sagen wir: eine detopische Partei - als Sammelbecken.
Und falls die Idee massenhaft in den Köpfen sich manifestiert - dann kann man das durchaus als EIN WUNDER bezeichnen. -
ein Wunder im kollektiven Bewusstsein, ausgelöst von Jesus Christus.
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Die radikale Verschwörung zur materiellen Gleichheit
als Voraussetzung für mehr Ökologie, Volksvernunft und Demokratie
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An die detopischen Aktivisten - falls es einmal zweie geben sollte
Natürlich ist es auch notwendig über die Massenmedien zum Volk zu sprechen. Die Massenmedien sind jedoch meist in Kommerzhand - das wird nicht einfach.
Der (deutsche) staatliche Rundfunk ist zwar "öffentlich-rechtlich", aber eben auch kein "Mitmachrundfunk". Hier ist die Frage, wieviel Prozent überhaupt mal den Deutschlandfunk etc. hören.
Und das staatliche Fernsehen ist auch ziemlich festgelegt auf ihr "Programmschema" (mit Tatort, Talkshow, und so.)
Ein Problem ist die allgemeine Aufmerksamkeitszersplitterung - die Zerfaserung auf so viele "Kanäle". Bei diesen Gedanken müsste man schon fast aufgeben.
Andererseits:
Es gab in letzten 150 Jahren so viele Aktivisten - für irgendwas, auch solche, die Leib und Leben einsetzten. Hier für Detopia wird kein Leib und Leben riskiert. Hier soll nur die öffentliche Meinungsäußerung gewagt werden.
Das müsste - theoretisch - irgendwie gehen -- und zwar "im Angesicht des ...." - und zwar des sicheren.
Ja, ich weiß auch nicht, warum alles so schwer erscheint. Vielleicht hat die Luxus- und Vergnügungskultur der vergangenen 50 Jahre das Volksnervensystem neu strukturiert.
Jedenfalls denke ich nur an Information/Aufklärung über eine detopische Zukunft. Ich denke nur daran, dass einmal eine detopische Partei konstant an allen Landtagswahlen teilnimmt und vom Volk geduldet wird.
Und ich denke daran, dass es einmal ein Buch geben könnte, in dem jeder Willige sich über Detopia informieren und ausbilden kann. Ich denke daran, dass jeder Deutsche weiß, dass es dieses Buch gibt.
Das ist das Maximum, was wir erreichen können - "aus heutiger Sicht".
Vergessen dabei wir nicht, dass der Bildungsstand (allgemein, politisch) und vermutlich auch die Bildungsfähigkeit des Volkes beständig abnimmt - auch die der Hochschüler und Akademiker.
70 Jahre Bildzeitung, Sensationspresse, Privat-TV und -Radio, nunmehr alles potenziert im Internet - bleiben nicht ohne Folgen.