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Mike Davis Ökologie der Angst
Los Angeles und das
The ecology of fear
1999 bei Kunstmann 2004 bei Piper Aus dem Amerikan. von Gabriele Gockel |
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1999 540 Seiten
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Los Angeles, einst der Garten Eden im Land ewigen Sonnenscheins, wird seit Jahrzehnten von einer alttestamentarisch anmutenden Abfolge von Katastrophen heimgesucht: Sturmfluten, Tornados, Erdbeben, Dürre, Großfeuer und bürgerkriegsähnliche Unruhen. Gleichzeitig wird in Filmen und Romanen lustvoll der Untergang der Stadt inszeniert. Was heißt das für unsere Vorstellung von Stadt, was steht hinter den Endzeitvisionen? Lebendig erzählt Mike Davis die geheime politische Geschichte der realen und imaginären Katastrophen und enthüllt dabei den engen Zusammenhang zwischen ökologischen Todsünden, sozialer Ungerechtigkeit und einer nur den "Marktgesetzen" verpflichteten Urbanisation.
In den letzten Jahrzehnten wurde Los Angeles von alttestamentarisch anmutenden Katastrophen heimgesucht: Dürre, Sturmfluten, Tornados. Zugleich wird die amerikanische Großstadt immer häufiger zum Schauplatz von fiktiven Katastrophen - in Filmen und in der Literatur. Am Beispiel der Megalopolis Los Angeles analysiert der Soziologe Mike Davis, wie ein größenwahnsinniger Urbanismus Katastrophen gebiert und zugleich von ihnen ablenkt. Und er zeigt: Die drohende ökologische wie soziale Apokalypse ist hausgemacht. Ein unentbehrliches Buch für alle, die sich für die Zukunft unserer Städte interessieren. |
Mike Davis - Ökologie der Angst - Los Angeles und das Leben mit der Katastrophe