blog    22.5.25 

Das Gleichnis vom Gehen zum Abgrund


 

 

 

Bahro benutzt den Abgrund 1987 - und er zitiert dazu mehrmals Illich 1973

Es kann sein, daß die Technokraten beauftragt werden, die Herde an den Rand des Abgrunds zu führen. Das heißt, ihnen wäre dann aufgetragen, multidimensional Grenzen des Wachstums gerade noch unterhalb der Schwelle der Selbst­zerstörung festzulegen. Eine solche selbstmörderische Phantasie würde das industrielle System auf dem höchsten noch erträglichen Produktivitätsgrad erhalten ... 

Obiges Buch ist von 1930 von Iwan Iljin. Eine Netzsuche nach <Welt, Menschheit, Abgrund> erbringt zwar viele Ergebnisse, aber wenig Sachliteratur. Das Abgrundwort wird von den Verlagen zur Aufmerksamkeitserregung und Verkaufsförderung eingesetzt. Iljin jedoch meinte es ernst und er behielt recht, wenn wir an die folgenden Jahrzehnte denken. (Kalter Krieg, Gefahr des 3. Weltkrieges, Hochrüstung, Atomwaffen).

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Die Menschheit geht auf den Abgrund zu. Auch die Deutschen mit Dl.
Wir gehen auf den Abgrund zu? Wir GEHEN?

Abgrund bedeutet irgendwiewaswie Apoka, Absturz, Ende, Untergang.
Den Abgrund werden wir dann hinunterfallen. (Und vielleicht überleben mit gebrochenen Knochen.)

Es gibt auch das Bild von einem Zug auf Schienen, der zum Abgrund fährt. Das hat andere Vorzüge, wegen den Schienen, die die Richtung vorgeben. Man kann bremsen ("Notbremse"), anhalten (eventuell aussteigen), weiterfahren, beschleunigen; aber das Gleis bleibt fest.

Ähnlich auch das Bild von Straße zum Abgrund, auf der man mit dem Auto fährt. Hier kann man selbst Gasgeben und Bremsen. Eventuell auch lenken und die Straße verlassen.

Wir aber gehen auf den Abgrund zu.

Das Geh-Bild hat den Vorzug, dass die eigene Handlung stark inbegriffen ist. Beim Autobild kommt die Antriebskraft ja aus dem Benzin. Aber das meine ich hier weniger.

Hier will ich ausdrücken, dass die (heutige) Industrie- und Stadtzivilisation (kapitalgesteuert, aber ohne Vernunft) selbst "die Waffe ist", mit der wir uns zur Abbruchkante laufen.

Aber wir "lieben" das System. Es gibt uns "Lohn und Brot". Es gibt uns "hochwertige Industriearbeitsplätze" und den "Massenwohlstand" (den einzigen Weg zum sozialen Frieden, wie Heinz Hug 1997 glaubt.).

Insofern gehen wir! Also aktiv. Also bewusst. Also auch gerne. (Wir lieben ja, was wir tun.)

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Ich kam wieder auf das Abgrund(wort)thema, weil ich mich mit der DL-Grünpartei und der Weltgrünbewegung befasste. (Doku auf Startseite) Und mit Anti-Grün (Maxeiner-1996, Hug-1997, heutiges "Grün-Bashing" gegen Habeck etc.)
Wie passt das alles zusammen? - "Jeder sagt was anderes?" Nein. Wenn man sich durch die unterschiedliche Wortwahl durchkämpft, dann kann man (gemeinsame) Grundpositionen erkennen. Die Anzahl dieser Grundpositionen schätze ich auf fünf, wenn ich auf wesentlichen (Überlebens-) Merkmalen beharre.

Also die Grünen haben viele gute Dinge getan, seit 1970 auf der Welt und in DL verstärkt seit 1980.
Ostermarsch gegen Atomtod seit 1958, Greenpeace seit 1971, Wyhl 1975, Grünpartei seit 1979, usw.

Kelly Rückblick 1982

Sie haben gegen das Waldsterben mobil gemacht, haben bleifrei, Katalysator, Entschwefelungsanlagen gebracht.
Sie und wir haben gegen Atomtod gekämpft.

Aber Kelly wollte noch mehr. Sie wollte das System verbessern. Durch eine Verbesserung der (bundesdeutschen) Demokratie(form).

Kelly Ökopax 1982

Wir streben ein repräsentatives Parteiensystem ohne Eingangsbarrieren an, was sicherlich geeigneter ist als das bisherige Dreiparteiensystem in der Bundesrepublik mit der 5%-Klausel.
Die Notwendigkeit einer Antiparteienpartei, einer Partei neuen Typs, die wirklich für die Schwächeren der Gesellschaft, für die Alten, für die Behinderten, für die Frauen, für die Jugendlichen, für die Arbeitslosen und für die Ausländer Partei ergreift, ist sehr notwendig zu diesem Zeitpunkt. (s131)

Aber Kelly wollte keinen "Sozialismus", also die Reichen entmachten, den Kapitalismus abschaffen. Dafür gibt es keinen Hinweis. Und selbst wenn: Sie wurde ja dann bald von der Spitze gedrängt von den "Realos". (Ebenso andere Theorie-Linien, wie Bahro, Gruhl; auch J.Ditfurth.)

Ich will hier nicht auf Petra Kelly hinaus, sondern auf die Grünpartei, wie sie dann nach zehn Jahren geworden ist. (Die zehn Jahre müssen wir ihr schon Zeit geben, ehe wir sie beurteilen.)

Und ich denke, es ist unstrittig, dass die GP ab 1985 voll am ('normalen') Politikbetrieb teilnehmen wollte, also wenn "Systemveränderung", dann nur über den Bundestag. Darum geht es mir hier.

RAF (1977, deutscher Herbst) lasse ich hier beiseite. Ich weiß nichtmal aus dem Effeff, ob die RAF ein ordentliches politisches Programm hatte. Jedenfalls waren das nur wenige. Und sie haben sich hauptsächlich mit Kaputtmachen beschäftigt; und nicht mit Aufbauarbeit.

Also nichts gegen die Grünen!!
Aber sie haben sich als Partei (nur) mit ökosozial befasst, mit der Ökomodernisierung des Kapitalismus in Deutschland, sie arbeiteten für eine ökosoziale Demokratie, samt Emanzipation, Teilhabe, Menschrechte, usw. - Alles gut !!

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Wir aber gehen auf den Abgrund zu, als hätte es die Grünen nie gegeben.

Aber es wurde Schlimmeres und Schlechteres verhindert, manches (nur) vorerst. Das ist auch schon was. Das ist auch schon viel! - Und die Bevölkerung hat nunmal nicht "mitgezogen". Außer bei der BTW-2021 mit 25%, immerhin ein Viertel derer die wählen gingen (76%).

Die Grünen werden heute vom Volk "gebasht" ("Grüne sind total doof."). Aber das ist total falsch!

Wir müssten hundertmal mehr tun, um nicht mehr im selben Schritttempo - also zügig - auf den Abgrund zuzugehen. Wir! Alle! Jeder! In DL. Hundertmal.

Das deutsche Volk geht auf den Abgrund zu. Es geht.

Die Grünen bremsen manchmal. Auch die Allgemeinbevölkerung will auch manchmal die Richtung ändern, also nicht mehr direkt auf dem kürzesten Weg den Abgrund erreichen; sondern den Winkel verändern, somit den Weg zum Abgrund verlängern (also schräg auf den Abgrund zugehen).

Oder wie Bahro schreibt in Anlehnung an Illich: "Entlang des Abgrundes", "Parallel zum Abgrund".

Aber es gibt auch "Rückfälle", dann wird wieder beschleunigt wird, als ob man "die Zeit aufholen" will. Man weitet den Schritt.
Oder man schwenkt wieder ein auf den kürzesten weg zum Abgrund.

Aber ich will den Abgrundvergleich nicht überdehnen. Das muss nicht sein.

Wie weit ist es noch bis zum Abgrund?

In der DDR hatten wir den lustigen politischen Witz:
"Honecker: 1945 standen vor dem Abgrund. Heute sind wir..."

Die Computerisierung und Welt(raum)aufrüstung verkürzt die Rest(lauf)zeit.
Oder: Wir gehen schneller als früher auf den Abgrund zu.

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23.5.25

Wir waren am Abgrund stehengeblieben. (Das war ein schlechter Scherz; aber schön wäre es.)
Es ist nunmal so, dass wir fast mit allem, was wir täglich tun, auf den Abgrund zugehen.
Daher kann Vegetariertum und Flugscham (auch massenhaft) nichts ausrichten.

Proteste ja, aber nur wenn sie Erfolg haben; und nur dann, wenn sie in Gesetze gegossen werden, die eingehalten werden; und nur dann, wenn die Einhaltung freiwillig geschieht (und nicht aus Angst vor Bestrafung); und nur dann wenn dies weltweit (manchmal nötig) geschieht; und nur dann, wenn dies solange geschieht, bis das Gesetz (wieder) abgeschafft wird, also für immer, also immer und ewig.

Die gegenwärtigen Maßnahmen in Dl (oben wie unten) können den Weg (nur) verlängern. Also um im Bild zu bleiben: "verschrägen", den Winkel zum Abgrund vergrößern (wenn wir bei uns messen; am Abgrund sebst wird er ja (dann) kleiner.)

Auch wenn die AfD Regierungsmacht erhält und das Wohlwollen des Volkes behält (also auch aktive Unterstützung), so sehe ich keine (bedeutende) Winkel- oder Geschwindigkeitsveränderung zum Abgrund. Weil die Quantität so klein ist, kann ich auch keine Qualität 'sehen', also ob unsere Restlaufzeit  länger oder kürzer wird.

Nebenbei: Wenn AfD an Regierung, dann wird sie (damit auch) die Demokratie so umbauen wollen, um (lange) an der Macht zu bleiben. So geschieht es ja allermeist; nicht nur jetzt in USA, sondern auch in Polen. Und natürlich auch "damals" in Dl.

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Gut, das war's eigentlich.... wohl.

Wir laufen also mit (fast) allem, was wir (auch täglich und persönlich) tun - auf den Abgrund zu; auch mit "Kriegsfähigkeit" unserer Deutscharmee ("Bundeswehr"), auch mit AfD, auch mit Grünpartei. Und auch unser eigenes Tageswerk dient (meist) dem Abgrund. - Daher will ich an dieser Stelle nicht über "Alternativen" sprechen, denn wir sind so tief in unsere Wanderung versunken, dass wir nicht nur abrupt stehenbleiben müssten, sondern zügig 'scharf rechts und links' auf den Rettungsweg abbiegen müssten. - Wir müssten also nicht nur sofort aufhören, die/unsere Natur (genannt: "Lebensgrundlagen") kaputtzumachen. Das reicht nicht. Bremsen reicht nicht. Stehenbleiben reicht nicht. Wir müssen auch schnell reparieren, Ersatz(sucht)stoffe erfinden, aktiv werden bei der Neugestaltung der Gesellschaft.

Also: einen neuen Weg betreten.
(und ihn mutig vorwärtsschreiten.)

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Gegen die Grünpartei sage ich nichts - ich nehme sie sogar in Schutz gegen die Schuld-Vorwürfe des (AfD-)Ostvolkes.

Und ich bin emotional auch auf der der Seite aller Unternehmer, der kleinen, mittleren. Also die ab 1990 aus dem Nichts "(sich) was aufgebaut haben", "Arbeitsplätze geschaffen", Steuern zahlen, usw. - Ebenso bin ich auf der Seite der Häuslebauer und -Renovierer, die energiemäßig unter Druck geraten. - Und ich bin auf der Seite aller ganz unten, armer Frauenrentnerinnen(und aller, die 'durch's soziale Netz fallen'.

Die Lebensleistung wird anerkannt - und gerade in der Zukunft wird noch mehr davon gebraucht; also Unternehmertum, sich rausarbeiten aus Mangel und Not, usw.

Trotz aller Aufbau-Arbeit: Gehen wir auf dem richtigen Weg? Der jetzige Weg führt an den Abgrund. Wenn wir Glück haben, sehen wir diesen rechtzeitig und bleiben wenigsten dann stehen. -- Also nochmal: Der jetzige Weg (an den Abgrund) ist 'richtig', weil das Volk ihn 'liebt'. Der jetzige Weg KANN also nicht 'der falsche Weg' sein.

Das ist jetzt nur ein sprachliches Problem, auf der Suche nach der richtigen Ausdrucksart und -Weise.

Denn den Abgrund, also den Untergang, das Ende, die deutsche Apokalypse ... "kann ja keiner wirklich wollen", oder? (Ich bin unsicher. Vielleicht doch: Nach dem Motto: "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube...". Allerdings gibt es keine Spatzen mehr. Die haben wir schon "entsorgt".)

Wir gehen zum Abgrund.
Egal, ob richtig oder falsch. Wir gehen dorthin.
Ich will das nicht. Ich wäre bereit für "Umkehr". Bereit für "Wende". Bereit für "Kehre". Bereit für "Notbremse", stehenbleiben und aussteigen (Das war jetzt der Eisenbahnvergleich, pardon.) Bereit für "scharf rechts" im 90°-Winkel. (Scharf links ist aber langfristig besser.)

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Wir gehen mit unserem Ludwig Erhard und seinem "Wohlstand für alle" - alle auf den Abgrund zu.

Aber jetzt nichts gegen die frühe Bundesrepublik! Die Zeiten waren schwer. Und wir wussten noch nicht soviel wie heute.

Die heutige Industriezivilisation ist und wirkt exterministisch. Verfallsdatum und Restlaufzeit lassen sich in Jahrzehnten angeben.

Es wird kein schöner Absturz werden. (Höchstvermutlich) Es sei denn es wird irgendein Spezialvalium erfunden, welches uns den Abschied 'leichtmacht'.

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Ich will das Thema (hier) nicht ausweiten. Ich will streng beim Gleichnis vom Gehen zum Abgrund bleiben.

Und der Leser mag den gesamten Aufsatz als Notizsammlung lesen. (Das Thema kommt mir zwar immer mal wieder in den Kopf, aber es erscheint mir noch nicht so wichtig, um mir Mühe zu geben.)

Das meiste, was wir tun dient dem Ende. Diese Aussage ist hart, ich weiß. Aber diese Aussage ist kein Schuldvorwurf, denn wir können uns nur manchmal verweigern oder dauerhaft nur auf schmaler Linie. - Schon allein, um halbwegs zufrieden zu leben zu können, sind wir gezwungen am Gesamtsystem mitzuwirken. Das einfachste Beispiel ist das Auto, dass ich brauche, um auf Arbeit zu kommen. Wenn ich das verweigere, stürze ich sofort in die Armut ab, mit allen Folgen für die persönliche Gesundheit. - Mit meinem Auto allerdings unterstütze, bestätige und fördere ich sämtlichen Schaden der weltweiten Automobilisierung. (Bis hin zu verschiedenen Kriegsgründen, die mit dem Auto zusammenhängen: Öl, seltene Erden, Kautschuk, usw.)

Unsere heutige spezifische Zivilisation (auch Dl/BRD) ist dem Untergang geweiht. Da beißt keine Maus einen Faden ab.

Man kann sich das an der (Welt-) Aufrüstung verdeutlichen. Diese ist eine Folge der Ansprüche. Die Ansprüche entstehen im Inneren. Das können wir uns an Dl hervorragend ansehen. 1. Weil es im Kern von Europa an zwei Weltkriegen aktiv mitgewirkt hat und 2. weil deutsche Geschichte bei uns in der Schule gelehrt wird, also du Leser, diese aus dem Effeff kennst.

wikipedia  Stockholm International Peace Research Institute  SIPRI *1966
Forschungsinstitut mit 50 Mitarbeiter in Schweden. Seriöse Quelle über die Weltwaffenproduktion.
(einschließlich dem "Wachstum")

Mein Unterthema ist jetzt:
Die heutige Aufrüstung hat zwangsläufig nie ein Ende. Nie ist es genug. Nie ist man sicher. Immer muss "nachgerüstet" werden. (Gerade ganz aktuell in der BRD.) Und da rede ich noch nicht davon, dass all die Waffen 'mal richtig' eingesetzt werden. Nein! Noch nicht. - Ich rede nur von Produktion, der Herstellung all der modernen Systeme. Allein die zerstört die Umwelt. Zur 'Produktion' gehört auch, dass sie danach irgendwo rumstehen müssen, geschützt und gewartet werden müssen; ausprobiert ("Manöver"), Leute "angelernt", beim Hinundherfahren Energie verbrauchen, usw. usf.

Die weltweiten Militärstützpunkte insgesamt der USA haben einen öko-Fußabdruck wie große Länder.
Die 2000 Atomtests auf der Welt haben ewige Folgen - am meisten in den "Test"-Regionen.

Auch 'zivile' Produkte sind 'öko-schlimm'. Bahro prägte das Wort "zivilitärisch".

Zu diesem Thema der Gesamtwirkung der modernen Industrieproduktion (auch Agrarindustrie, Pharmaindustrie, Chemieindustrie und andere Industrien) liegen mittlerweile moderne aktuelle Volks-Taschenbücher vor. Jeder weiß bescheid. Alle wissen bescheid. Ich muss nichts schreiben.

Die zivilitärische Industrie-Ideologie führt ganz zwangsläufig an den Abgrund. Sie führt uns und wir folgen - zu Fuß und freiwillig. Wir lieben, was wir tun. Wir tun es gerne. Wir sind identifiziert mit dem ganzen System. Massenwohlstand für alle - was soll falsch daran sein?

Jedenfalls GEHEN wir unserem Ende entgegen, welches hinter dem Abgrund 'lauert', 'wartet' (auf uns). Ich bin versucht, dem Ende eine aktive Rolle zu geben, indem es (auch) auf uns zukommt. Ähnlich wie Dürer die vier apokalyptischen Reiter auf Pferden dargstellt hat, also Ereignisse mit eigener Antriebskraft. - So könnte man die KI interpretieren, wenn sie selbständig Entscheidungen treffen kann, wobei wir nicht nur oder zuerst an Tötungsentscheidungen denken müssen, sondern es gibt 'kleinere Entscheidungen', die logisch für die KI sind, aber wo sie den 'Kollateralschaden' für mich mit Schulterzucken weglächelt: Allen Leuten recht getan, ist ein Kunst, die niemand kann."

Aber letztendlich: wenn wir der KI die Entscheidungsbefugnis über Waffen geben, dann sind es dennoch wir, die "gehen", also aktiv sind.

Andere Beispiele für Apokareiter sind Vulkan, Erdbeben oder kosmische Reiter, wie Sonnenstürme. Die gibt es ja auch noch. Wenn wir Pech haben, dann fällt hier zeitlich was zusammen, wie bei Fukushima. Also das A-Kraftwerk am Strand (bauen und betreiben) als unseren "Geh-Beitrag" und uns entgegen kam dann die Apoka-Welle aus dem Erdinneren.

Gut, alles weniger wichtig, finde ich. Die Hauptsache ist ja, dass wir uns keine Gedanken machen; beim Gehen; nämlich dass wir gehen und wohin wir gehen. - Wir schnell wir gehen - das erscheint mir nicht so wichtig. bzw,: Es ist natürlich auch sehr wichtig, aber hier auf detopia überlege ich ja den endgültigen Geh-Stopp, also eine vernunftgesteuerte Gesellschaftsordnung - und bei dieser Zielstellung ist die Geh-Geschwindigkeit nur dafür wichtig, wieviel Zeit ich noch habe. 

Wir aber gehen unbeirrt auf den Abgrund zu.
Abgrund ist es anderes Wort für "Das Ende".
Früher sagte man auch gerne "Untergang", aber das Wort ist aus der Mode gekommen. Naja, vielleicht gibt es bald ein Retro. -- "Apokalypse" sagt man nicht mehr sooft. Mittlerweile gibt tausend Hollywoodblockbuster mit Apokalypse. Die ist nun endgültig in der Pop-Kultur angekommen und von ihr einverleibt (und vorverdaut ausgeschieden... als "Spiel"filme.).

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Unser ganz normales (heutiges) Leben (auch meins mit 1000 Euro im Monat) "dient" bzw. bewirkt die Apokalypse. Das muss jedem klar sein. Diese Verkopplung liegt am System (Polit+Ökonomie), an der Megamaschine.

Ein normaler Ausstieg ist nicht möglich. Möglich ist noch und nur die Notbremse oder Revolution. (Aber jetzt keine "Oktoberrevolution", sondern eine innere.)

Und solange wir die nicht wollen, solange müssen wir uns damit abfinden, dass wir GEHEN und "unterwegs sind".
... hin zum Tod des letzten Menschen. (Vorher wird Deutschland schon unbewohnt sein, weil unbewohnbar.)

Mit dieser inneren Revolution können wir dann in Ruhe Deutschland umgestalten: Und dann gehen wir einen anderen Weg, erstmal parallel zum Abgrund (ist schon was!) und weiter weg von ihm, dem Abgrund ("Land gewinnen"). Diese Wegwendung nenne ich:  Die Gesellschaftsordnung Detopia (GOD). Und den zu errichtenden Staat nenne ich: DDR: Deutsche Detopische Republik.

Merke: Wir können auch jeden anderen Namen nehmen. Nur der Inhalt zählt.

Aber das ist Zukunftsmusik. Für mich in meinen Ohren. Denn ich glaube: GOD liegt auf der Hand, in jedem Hirn. Allerdings und leider liegt davor etwas anderes und das ist sehr sperrig, nämlich: "Nach mir die Sinflut!" - also der typisch menschliche persönliche Zweckegoismus, dem das Hemd näher ist als die Jacke.
Aber der ist okay!

Denn ich vermute, dass nach dem Menschen es kein Leid auf Erden mehr geben wird.
Das ist immerhin etwas!

Nebenbei: Musk (und Bezos) seine "multiplanetare Spezies" ist mehrfacher Unsinn. Den mögen andere, jüngere, widerlegen. Es wurde auch schon damit angefangen.
Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind (2022)

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Wir gehen also. Ich habe mich für dieses Gleichnis entschieden. Der Eisenbahnzug mit Lokomotive, das Automobil, das Titanicschiff, der Supertanker ist out. Gehen ist in. - Gehen geht nur mit Wollen. Jeder Esel weiß das. Wusste das. Bevor wir den letzten Esel durch ein Auto ersetzten.

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Da wir das nun wissen, können wir damit aufhören, rumzubrüllen, der Planet solle endlich von den dafür Zuständigen gerettet werden. Wir brauchen doch nur abzuwarten, bis der Esel stehenbleibt.

Oder anders ausgedrückt: Der deutsche Bürger ist momentan unbelehrbar. Er beharrt darauf, dass er genau bescheid weiß - und zwar über alles. - Ja: Er sagt mir, dass er es sogar alles besser weiß als ich!  -  "Des Menschen Glauben ist sein Himmelreich!"

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Wenn wir Glück haben, dann haben wir noch ein paar Jahrzehnte unser gewohntes und liebgewonnenes Leben. ("Glück" wegen der Kriegskrisen mit Atompotenzial. www.weltuntergangsuhr.de  ) Danach werden die Räume eng und die Luft dünn. - Wir können uns jedoch psychologisch darauf vorbereiten (und seelisch und geistig und moralisch und körperlich). - Aber wir müssen nicht traurig sein. Trauern können wir jetzt. Dann haben wir es schon hinter uns, wenn es soweit ist.

Das gute Leben auf Erden hat noch Millionen lebenswerter Jahre vor sich.
Nach uns geht das Leben voll gut weiter.
Das Leben ist nicht unterzukriegen.

Nagut: Wenn die KI's nun wirklich bis zur letzten Patrone rumschießen, dann wird viel vergiftete Wüste sein auf Erden. Das stimmt. Da hat Horstmann-1983 recht. (Also wenn sie alle A-, B- und C-Waffenmagazine leerschießen.)
Aber die Ozeane sollten eigentlich überleben. Das reicht. Auch für die Wiederbegrünung an Land.

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Wir gehen und gehen und gehen. Eine Umkehr wird objektiv jedes Jahr schwieriger. Damit auch subjektiv.

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Über die weitere Weltautomatisierung samt selbstlernender KI auf Supercomputern.
Habe wieder ein Video auf Ytube geguckt. Schon mal gesagt: ich habe auch schon seriöse Artikel auf Heise über KI studiert und mich von einem mir langjährig bekannten Fachmann belehren lassen. Daher glaube ich auch dem Video viel.
Aber es gilt weiterhin: Das Thema ist mir zu hoch. Es zu groß, zu viel. Es ist riesig.
Wenn das alles stimmt, dann schmilzt unsere Zeit zusammen, sowohl für die Umkehr als auch für den Abschied.
Rein ökopaxmäßig habe ich uns immer (seit 30 Jahren) noch locker ein Jahrhundert gegeben. (Und damit stand ich schon unter Kritik.)
Da war noch Zeit für Aufklärung. (Aber die Erfolgsaussichten waren ohnehin nahe Null.)
Aber nun haben wir bald hüpfende menschenähnliche Roboter überall. Und wir haben keine Weltregierung, um das zu stoppen.
Ja, schade.
Wir müssen wohl auch das hinnehmen. (Ich erinnere: Ich habe in drei Jahrzehnten keine Fortschritte im Massenbewusstsein bemerkt, hinsichtlich dem Willen zu einer Vernunftgesellschaft. Deswegen verabschiede ich mich von dieser Hoffnung. Deswegen: hinnehmen.)

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Rüstung:
Es wird heute so selbstverständlich gesagt, dass Deutschland mehr Rüstung brauche. Prozentzahlen werden genannt, erst 2%, dann 5%. Dann werden Milliarden genannt und das Wort "Sondervermögen". Dafür wird die "Schuldenbremse" gelockert.

Aber wir müssen dann immer mitdenken, dass die neuen Waffen zu den vorhandenen hinzukommen. Auch in Zukunft. Die absolute Masse an militärisch einsetzbaren "Gerät" wird größer ("wächst"). (Weltweit auf jeden Fall.) Das ist schon zu Friedenszeiten eine steigende ökologische Belastung. (Und ich gehe davon aus, dass auch in Kriegszeiten die ökologische Belastung steigt; auch wenn "nur ein Scharmützel" oder "nur ein Schlagabtausch".)

Ich will das hier nicht vertiefen. Nur erwähnen.

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Um sich einen persönlichen Eindruck von der Weltlage zu verschaffen, lesen man die ersten 20 Seiten von Grassberger-2019.  "Persönlich" deshalb, weil wir oft annehmen, irgendwelche Nachrichten betreffen uns nicht.
(Das gilt auch für die Weltraumphantasien; diese neue Großindustrie zerstört direkt unsere Ernährungsgesundheit, verkürzt ausgedrückt.)

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Nachtrag 1
Ich bin mit dem Thema durch, nämlich mit dem, dass wir gehen.
Dennoch will ich noch ein- und aufleuchtende Beispiele finden. Es sollen so wenig wie möglich sein - im Idealfall nur eines.
Es gibt natürlich auch die Megamaschine, die uns an- und vorwärtstreibt, etwa in Form der Industrieproduktionsvergrößerungsideologie (oder Wirtschaftswachstum). Vielleicht ist das Verhältnis "fifty-fifty", halb unser Wille, halb Zwang von "oben".).

Was könnte man nehmen?

  • Wie wäre es mit dem Haimassaker? Entweder wegen der Flossen (geschmacklos) oder als Beifang beim Thunfischen. 100 Millionen Haie werden pro Jahr (2018) in den Weltmeeren getötet. Ihnen wird bei lebendigen Leib die Flossen abgeschnitten und sie werden ins Meer zurückgeworfen, "damit sie dort qualvoll verenden".

  • Ich drücke diesen unerhörten Skandal mal so aus; in der dt Politik wird wird auch oft mit Zuschreibung von bewusster Absicht "gearbeitet"; wenn man Bundestagsreden hört (und woanders noch mehr) - bis hin zu Verschwörungstheorien. - Wobei ich damit jetzt nicht sage, dass Elon Musk und Jeff Bezos SICH NICHT hinter meinem Rücken gegen mich verschwören. (z.B. Weltraumabsprachen treffen und dort Einflussgebiete festlegen.)

  • Oder BYD?
    Hier besonders ist die Größe und Geschwindigkeit der Neu-Industrialisierung und zwar die zusätzliche, also der Neubau, der Zubau (jetzt global gesehen). Die Schnelligkeit des Neubaus von Produktionsanlagen; also nicht von Brücken oder Hochhäusern, sondern von Fabriken, die wiederum Materie und Energie verarbeiten und umwandeln. Und in diesem Fall brauchen die Produkte Straßen und Strom.

  • Früher für mich ein schönes Beispiel die Luftfahrtmesse Paris, alles 2 Jahre, dieses Jahr wieder (2025)
    wikipedia  Pariser_Luftfahrtschau - wegen der stehende "Jagdflugzeuge" auf einen Haufen; weil die gleichzeitg mir Angst machten, wegen ihrer Funktion. - Aber auch wegen der sinnlosen Materialvergeudung, bei Produktion und Übungsflüge.

  • Mein ewiges Hauptbeispiel: Durchzappen ab 20uhr15 auf sieben privaten KommerzTVsendern, einschließlich "Beifang", also Reklame und ähnliches dabei und dazwischen. Hier besteht unsere Mitschuld=Gehbeitrag darin, dass wir nicht laut aufheulen.

Das waren einige Versuche zur Veranschaulichung des Gehens. Dabei ist wichtig, in sich festzustellen, dass wir ja für "Sicherheit sind", also die Rüstung gutheißen.

Oder es ist wichtig, dass du mir nicht sagst: "Ich brauch' keine Haie." oder "Ich hab' mit Haien nichts am Hut." oder "Ich brauche Haie genausowenig wie Schnee." - Denn ich würde dir antworten: Dem ist nicht so.

Und da finden wir sicher noch mehrere kurze Beispiele für unsere "Mitschuld" am gehen. Und beste wählen wir aus.

  • Beispiele aus Weltraumfahrt und KI_Cyberspace sind für mich nicht so gut, weil darüber weniger weiß als über Bewährtes und vor allem: Unstrittiges, weil Anfassbares.

  • Gut sind auch Panzer ("Kampfpanzer"). Aber man braucht mehrere, so 50 Stück. Und die sollten mal alle gleichzeitig fahren. Wegen der Lautstärke. Wegen der Vibration des Bodens. Wegen den Auspuffgasen. Man soll nicht zuweit weg stehen. Und dann sich vorstellen, dass es tausend mal soviele auf der Welt gibt. - Das geht zB auf einer Militärparade. Oder bei einem "Tag der offenen Tür."

Wir gehen. Wir gehen selbst. Wis SIND es wirklich selbst. Nicht NUR wir (sondern auch dei Megamschine, bald in Form von KI), aber zu 51% sind wir es selbst. - Indem wir Panzer und Privatfernsehprogramm gut finden. Indem wir Eishockeyweltmeisterschaft im Mai gut finden.

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Nachtrag 2

tagesschau  satellitenschrott-beschleunigt-klimawandel  5/25
   Zum Thema Weltraumfahrt und deren ökologische Auswirkungen auf die Erde.

Nebenbei: Musk sagt "Wenn der Umzug zum Mars nur 100.000 Dollar kostet, dann kann jeder das sparen."
Und Bezos sagt was Ähnliches. Jeweils in den Personal-Dokus.

Ich denke mal, hier ist wieder eine (neue?) Mischform entstanden. Zwischen Technik, Kapital und Propagandawissenschaft.

Ähnlich auch hier, wo es um's Essen geht: Bei einem einfachen Thema ist die "Mischform" einfacher zu begreifen.
  youtube  vm57TB0Gdzc  30min "Was dürfen wir eigentlich noch essen?" - "ARTE-42-Die Antwort..."

Aber das muss der Leser selber durchdenken. "Ich bin raus." - Jedenfalls ist das ein beleg dafür, dass das "Musk" die Menschheit noch schneller umbringt.... als ein Atomubootkapitän. - Ich schreibe "Musk" wegen seiner Massenmedienpräsens und weil die Zuschauer immer so frenetisch jubeln bei Start und Landung seiner Raketen und weil ich schon mit klugen Leuten sprach, die auch Musk zujubeln. - Natürlich gilt mein 'Abgrundgehenbeschleunigungsvorwurf' auch für alle anderen Weltraumakteure.

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